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EU und NRW fördern Zukunftsprojekte mit 2,7 Millionen Euro

Baumberge erneut Leader-Region

Baumberge

Insgesamt 2,7 Millionen Euro können an Fördermitteln in die Baumberge-Region fließen. Denn die ist wieder als Leader-Region anerkannt worden.

Zahlreiche Interessierte haben unter anderem im Rahmen der Regionalkonferenz am 3. November 2021 in Coesfeld an der erfolgreichen Strategie für die Leader-Region Baumberge mitgewirkt. Foto: projaegt

Von Oktober 2021 bis Anfang März 2022 haben in den Baumbergen engagierte Menschen aus Vereinen und Initiativen und aus den Verwaltungen der Kommunen an einer neuen Strategie für die Entwicklung ihrer Region gearbeitet. Anlass war der Förderwettbewerb, den das Land NRW für die nächste Runde des Leader-Förderprogramms ausgeschrieben hatte. Ländliche Regionen waren dazu aufgerufen, Entwicklungsstrategien zu erarbeiten, die sie in den Jahren 2023 bis 2027 mit Leader-Fördermitteln umsetzen wollen. Nun hat das Landwirtschaftsministerium das Ergebnis des Wettbewerbs bekanntgegeben, wie die Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld (wfc) mitteilt. Und das mit erfreulichen Aussichten: 2,7 Millionen Euro an Fördermitteln sind für die Baumberge reserviert und fließen in den nächsten Jahren in Projekte in Billerbeck, Coesfeld, Havixbeck, Nottuln und Rosendahl.

Strategie in kürzester Zeit erarbeitet

Billerbecks Bürgermeisterin Marion Dirks, die aktuell Vorsitzende des Trägervereins in der Leader-Region Baumberge ist: „Wir haben gemeinsam mit vielen engagierten Menschen in kürzester Zeit eine Strategie für die nächsten Jahre erarbeitet. Ich freue mich sehr für unsere Region, dass das Ergebnis die Wettbewerbsjury überzeugt hat.“

Die Region Baumberge ist schon seit 2008 bei Leader dabei. Seitdem wurden in den fünf beteiligten Kommunen mehr als 50 Projekte mit einem Fördervolumen von rund fünf Millionen umgesetzt. In der nächsten Förderphase sollen die Handlungsfelder „Umweltraum“, „Sozialraum“, „Wirtschaftsraum“ und „Kulturraum“ im Fokus stehen. Mit Projekten soll an folgenden Zielen gearbeitet werden:

Förderung eines nachhaltigen und integrativen Klima-, Natur-, Arten- und Umweltschutzes mit dem Ziel der Klimaneutralität („Umweltraum“)

Zukunftsgerechte Ausrichtung sowie Stärkung der regionalen Wirtschaft („Wirtschaftsraum“)

Förderung eines lebendigen, attraktiven und nachhaltig ausgerichteten Lebensraums für alle Generationen und Gesellschaftsgruppen („Sozialraum“)

Steigerung der Erlebbarkeit von Kultur, Tourismus und Freizeit in den Baumbergen („Kulturraum“)

In den nächsten Monaten geht es nun laut Pressemitteilung darum, den Einstieg in die Förderphase vorzubereiten. „Wir planen für den Spätsommer und Herbst Workshops und Impulsveranstaltungen, um mit Schwung und passenden Projekten in die Förderperiode zu starten. Dann können voraussichtlich bereits ab 2023 erste Vorhaben von den neuen Fördermitteln profitieren“, skizziert Alexander Jaegers vom Regionalmanagement Baumberge die nächsten Schritte.

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