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Ergebnisse der Juniorwahl an der AFG

Bei der Jugend liegen CDU und SPD vorne

Havixbeck

An der Anne-Frank-Gesamtschule hat die Juniorwahl stattgefunden. Und die Wahlbeteiligung lag „bei erfreulichen 86 Prozent“ und zeigt: Die Jugendlichen sind politisch interessiert.

Bei der Juniorwahl der AFG: Svenja Halsband (l.) und Annika Bleister zählen die Stimmen aus. Foto: Anne-Frank-Gesamtschule

Schon drei Tage vor der Landtagswahl durften Schülerinnen und Schüler an der Anne-Frank-Gesamtschule wählen. Die Ergebnisse ähneln denen der Landtagswahl: Die 8. bis 11. Klassen, die zugelassen waren, votierten mehrheitlich für die CDU (Erststimme: 37 Prozent, Zweitstimme: 28,6), gefolgt von der SPD (27,8/21,3) und den Grünen (14,1 16,4). Anders als bei der Landtagswahl kam die FDP auf immerhin 11,45 Prozent (15,27). Die Wahlbeteiligung bei den Jugendlichen lag, so die Schule in einer Pressemitteilung, „bei erfreulichen 86 Prozent“.

Organisiert wurde die Juniorwahl von der Schülervertretung (SV) unter der Leitung von Juliane Kampmann, Katrin Blumenthal und Simon Lütkenhaus – und sie kam bei den Jugendlichen gut an. Lilli Drewer (EF) formulierte es so: „Ich finde die Juniorwahl sinnvoll, weil man sich Gedanken darüber machen muss, welche Partei zu den eigenen Weltvorstellungen passt und es interessant ist, wie die Schülerschaft der AFG insgesamt wählt.“

Hohes Ergebnis für die FDP

Vorbereitet wurde die Wahl im Politikunterricht, wobei die auf der schulinternen Website der AFG veröffentlichten Interviews (Podcasts) des Sozialwissenschaftskurses der Q2 mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Landtagswahl (wir berichteten) hilfreich gewesen seien, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Wichtige Themen waren für die Jugendlichen „der Faktor Nachhaltigkeit“, so Nele Burghard (EF), die persönlich auch die Bedeutung von „Gleichstellungsfragen“ anspricht. Der „Umgang mit der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine“ habe die Schülerschaft sehr beschäftigt, sagt SV-Lehrerin Katrin Blumenthal. Auch Wirtschaft, Umweltschutz und Bildung seien wichtige Themen gewesen.

„Für viele Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal, dass sie ein richtiges Wahl-Feeling erleben konnten“, erzählt Juliane Kampmann. „Das zeigte sich auch in der Stimmung der Wahlhelfer und Wähler, die neugierig und aufgeregt waren.“

Neben den „großen“ SV-Schülern von Klasse 7 bis 12, haben auch sich auch viele Mini-SV-Schüler der Klassen 5 und 6 als Wahlhelfer beteiligt und waren neugierig auf das Ergebnis. „Wir hoffen, dass wir die Jugendlichen so dazu motivieren können, sich politisch zu engagieren und einzubringen“, sagte Kampmann. „Dies alles gelingt nur, weil viele Kollegen der Anne-Frank-Gesamtschule die Juniorwahl mittragen und unterstützen.“

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