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Vorlesetag an der Baumberge-Grundschule

Bücher erlebbar gemacht

Havixbeck

Vorlesen ist toll: Das haben die Kinder der Baumberge-Schule jetzt wieder beim Vorlesetag erleben dürfen. Das Aufgebot an Lesenden war dabei enorm.

Von Ina Geske

Örtliche und regionale Prominenz haben aktiv den Vorlesetag an der Baumberge-Grundschule mitgestaltet: (1. Reihe v. l.) Maria Lachnicht, Anne-Marie Mertens, Sarah Bosse, Maren Allendorf, Erpho Bell, Daniel van Reine; (2. Reihe v. l.) Beate Janning, Regina Sommer, Nicole Hein, Regine Schröder, Jörn Möltgen, Marc Henrichmann; (3. Reihe v. l.) Doris van der Kemp, Diana Schulz, Drägo Jansing, Tilmann Rademacher, Dr. Oliver Kösters und Ben Wallenborn. Im Bild fehlt Pater Erasmus. Foto: Ina Geske

„Wir wollen den Kindern das Vorlesen und auch Bücher wieder näher bringen“, nennt Doris van der Kemp, Vorsitzende des Fördervereins der Baumberge-Grundschule, als Grund für das Großaufgebot an örtlicher und regionaler Prominenz anlässlich des bundesweiten Vorlesetages, der traditionell immer am dritten Freitag im November stattfindet, an.

Es konnten nicht nur Bürgermeister Jörn Möltgen mit selbst ausgewähltem Buch oder auch Bundestagsabgeordneter Marc Henrichmann, der aus „Das kleine Gespenst“ vorlas, gewonnen werden. So kamen auch Autor Ben Wellenbaum („Weltenbummler-Kids“), Theaterkünstler und Autor Erpho Bell („Das Neinhorn“), die freie Journalistin und Autorin Nicole Hein („Einfach schöne Vorlesegeschichten“), Pater Erasmus („Petronella Apfelmus“), Schauspieler und Autor Tilmann Rademacher („Das fliegende Klassenzimmer“) und Autorin Sarah Bosse („Weihnachten in der Pfeffergasse“).

Für jede Klasse eine Lesepatenschaft

Maria Lachnicht, Mitarbeiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei Havixbeck, Pfarrer Oliver Kösters, Buchhändlerin Beate Janning, Pastoralreferentin Maren Allendorf, Autorin und Musikerin Anne-Marie Mertens, Schauspieler Drägo Jansing und Regine Schröder von der Schul- und Gemeindebibliothek brachten aus den eigenen Regalen kindgerechte Literatur mit.

Es sei toll, dass man auch für alle Klassen einen Lesepaten für diesen Tag gefunden habe und nicht, wie in der Vergangenheit schon vorgekommen, jemand zweimal lesen musste, freute sich Diana Schulze, Beisitzerin im Förderverein. Gemeinsam mit Schulleiterin Regina Sommer, der Vorsitzenden Doris van der Kemp und deren Stellvertreter Daniel van Reine konnte die gute Tradition fortgeführt und organisiert werden.

Die Lesenden hatten verschiedene Intentionen, sich für die Aktion in der Grundschule zu engagieren. So hatten die einen eigene Kinder oder Enkelkinder in den Klassen, die anderen hatten entsprechend dem Alter der Schülerinnen und Schüler selber ein Buch geschrieben, andere sind mit den Kindern zum Beispiel aufgrund einer Kommunionvorbereitung in näherem Kontakt und wiederum andere schreiben und lesen einfach gerne.

Die Kontakte seien auf verschiedensten Wegen zusammengekommen. „Oft kennt einfach jemand jemanden oder hat die passende Idee“, berichtet Doris van der Kemp darüber, wie man es geschafft hat, die Lokalprominenz zu engagieren. Und: Nicht jeder könne vor Publikum lesen oder täte es gern, weiß sie aus Erfahrung. Doch mit den diesjährigen Lesepaten hatten die Organisatoren ein gutes Händchen bewiesen. So hingen die Kinder gebannt an den Lippen, konnten sich aktiv in die Geschichten mit einbringen oder beantworteten gerne die Fragen der Autoren und Autorinnen.

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