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GS Hohenholte

Chris Voll mit Ehrenamtspreis ausgezeichnet

Hohenholte

Große Ehre für Chris Voll. Der Gründer des zum Sportverein GS Hohenholte gehörenden Lauftreffs Hohenholte ist einer von sechs Geehrten, die vom Kreis Münster des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW) mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet wurden. Er hatte sich während der Corona-Pandemie besonders engagiert.

Chris Voll, Leiter des zu GS Hohenholte gehörenden Lauftreffs, ist jetzt für seinen Einsatz während der Coronapandemie als einer von sechs Geehrten mit dem Kreisehrenamtspreis des Fußball- und Leichtathletik-Kreises Münster ausgezeichnet worden. Foto: GS Hohenholte

Alle Preisträger waren jetzt zu einer Feier eingeladen. Die Kreisehrenamtsbeauftragte Anne Trupp fand dort nur lobende Worte für die Leistungen der Ehrenamtler, zu denen neben Voll auch Jochen Klosa (Borussia Münster), Thomas Witthoff (TuS Ascheberg), Volker Matthias und Udo Schmidt (beide SG Telgte), Dominik Reher (SV Herbern) und Reinhard Goecke (SC Nienberge) gehörten.

„Insgesamt haben wir uns über sechs herausragende Bewerbungen gefreut, die allesamt eine Auszeichnung verdient haben. Besonders beeindruckt hat uns, wie vielseitig die Ehrenamtlichen mit der Situation umgegangen sind. So waren die Inhalte der Bewerbungen bunt gefüllt mit verschiedensten Aktionen. Die Kreativität der Ehrenamtler hat uns begeistert und macht uns einmal mehr stolz, wie die Vereine mit der so schwierigen Situation umgehen“, so Trupp.

Preisträger waren besonders kreativ in der Coronapandemie

Chris Voll erhielt die Ehrung in Anerkennung seiner Verdienste während der Coronapandemie. Als Leiter und Trainer des Lauftreffs im Sportverein GS Hohenholte habe er es trotz fehlender Wettkampf-Veranstaltungen und teilweise nicht mehr erlaubte Treffs verstanden, die Mitglieder aktiv zu halten und mit etlichen Aktionen zu motivieren, weiter alleine oder zu zweit zu trainieren, heißt es in der Laudatio. Und weiter: „Als Ende März der erste Lockdown angeordnet wurde, organisierte er interne virtuelle Läufe, bei denen ihm eine beachtlich große Zahl von über 80 Lauftreff-Mitgliedern täglich ihre per GPS-Laufuhren aufgezeichneten Kilometer gemeldet haben. In zwei, jeweils vierwöchigen Aktionen, wurden so pro Aktion über 5 000 Kilometer zurückgelegt. Nach der Aufhebung des Lockdowns hat er in den Sommermonaten unter strenger Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln einen dreimonatigen Grundkurs Laufen für Neueinsteiger geleitet und etliche neue Mitglieder gewonnen.“

Hohenholter aktivierte die Mitglieder und holte Spenden rein

Der Höhepunkt seiner Tätigkeit für den Verein sei dann während des zweiten Lockdowns der von ihm organisierte „Europa-Spendenlauf“ gewesen, bei dem er nicht nur die Sportler zu Höchstleistungen animiert, sondern auch die Bevölkerung, Firmen und die eigenen Lauftreff-Mitglieder dazu angeregt habe, diesen virtuellen Lauf mit großzügigen Spenden zu unterstützen.

Dabei liefen die Aktiven innerhalb von vier Wochen 7 816 Kilometer und sorgten für ein Spendenaufkommen von über 5 600 Euro, das den ortsansässigen wohltätigen Organisationen zur Hilfe für durch Corona in Not geratene Familien zur Verfügung gestellt wurden.

„Um den Sport auch künftig qualifiziert ausüben zu können, benötigen die Vereine alle Ehrenamtler und kreative Köpfe“, lobte der Kreisvorsitzende Norbert Krevert. „Denn vor uns wartet eine gemeinsame, große Herausforderung, die wir motiviert und zuversichtlich angehen.“

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