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THW Havixbeck unterstützt Kollegen in Dülmen

Damit sauberes Wasser fließt

Havixbeck

Am frühen Nachmittag des Heiligen Abends wurde der THW-Ortsverband Havixbeck von den Kolleginnen und Kollegen aus Dülmen um Unterstützung in Sachen Trinkwasserhygiene und Trinkwasserlabor gebeten. Im Außenbereich der Stadt gilt es seitdem, ein Wohnhaus, das bislang über eine Eigenversorgung das Trinkwasser bezogen hatte, zu versorgen.

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Die Helferinnen und Helfer des THW Havixbeck unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen des THW Dülmen. Foto: THW Havixbeck

Der Brunnen war einen Tag vor Heiligabend ausgefallen. Deshalb werden von den THW-Einsatzkräften aus Dülmen in regelmäßigen Abständen mehrere Aqua-Combo-Behälter mit einem Volumen von etwa 1000 Litern bei den Stadtwerken Dülmen mit frischem Trinkwasser gefüllt und von dort zum Einsatzort transportiert. Die benötigte Ausstattung wird für diesen Einsatz von der Fachgruppe Trinkwasserversorgung des THW-Ortsverbandes Ibbenbüren zur Verfügung gestellt.

Wasser wird regelmäßig untersucht

Um eine einwandfreie Hygiene während des Transportes zu gewährleisten, wird das Wasser leicht gechlort. Probenahmen für die Chlormessung und die mikrobiologischen Untersuchungen erfolgen jeweils nach dem Aufstellen oder dem Umfüllen der Aqua-Combo-Behälter vor Ort, berichtet das THW in einer Pressemitteilung.

„Die Laboruntersuchungen belegen den hygienisch einwandfreien Zustand des abgefüllten Trinkwassers“, erklärt Ortsbeauftragte Dr. Christiane Bettin. Sie ist seit Jahren als Gastdozentin für die Lehrgänge Trinkwasserlabor und Trinkwasserhygiene am THW-Ausbildungszentrum in Hoya/Weser tätig und unterstützt den Einsatz im Trinkwasserlabor und als technische Beraterin.

Einsatz wird wohl noch eine Zeit dauern

Mittlerweile haben Helfer der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des Ortsverbandes Dülmen die Behälter an das hausinterne Leitungsnetz angeschlossen, sodass für die betroffenen Bewohner Wasser zum Duschen, Waschen und Kochen wieder ganz normal aus dem Wasserhahn kommt.

Voraussichtlich wird der „Trinkwasser-Shuttle“ bis zur Inbetriebnahme eines funktionierenden Brunnens noch eine Weile andauern.

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