1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Havixbeck
  6. >
  7. Einmal über den „Tellerrand“ geschaut

  8. >

AFG-Schülerinnen und Schüler lernen Frankreich kennen

Einmal über den „Tellerrand“ geschaut

Havixbeck

Welche Bedeutung hat die „Fridays for Future-Bewegung“ in Frankreich? Wie stark ist das Land wirtschaftlich? Und wie ist die deutsch-französische Freundschaft?  Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klasse an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) haben nachgesehen.

Beim Internet-Teamwettbewerb lernten die AFG-Schülerinnen und -Schüler Frankreich kennen. Lina und Marie interessieren sich für die französische Wirtschafts- und Arbeitswelt. Foto: Anne-Frank-Gesamtschule

Veranstaltet vom Cornelsen-Verlag in Kooperation mit dem Institut français Nordrhein-Westfahlen nahmen an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) in Havixbeck die Jahrgänge sieben bis neun teil. Gearbeitet wurde in Zweier- oder Dreier-Teams.

„Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, sich mit dem Alltag des Nachbarlandes einmal losgelöst vom Lehrstoff auseinanderzusetzen“, sagt Kristin Blome-Kramer, die den Internet-Teamwettbewerb an der Schule organisiert. Das Material sei multimedial sehr ansprechend aufgearbeitet. „Unseren Schülerinnen und Schülern macht es großen Spaß, die informativen Filme zu sehen, Aufgaben zum Hörverstehen zu lösen oder Multiple-Choice-Aufgaben zu bearbeiten.“

Jugendliche können aus zehn Themenbereichen wählen

Inhaltlich konnten die Jugendlichen aus zehn verschiedenen Bereichen selbst Schwerpunkte setzen, darunter auch Sport, Umwelt und Wissenschaft sowie kulinarische Genüsse. Aya und Amelie beschäftigen sich beispielsweise mit Cinéfête 21, dem französischen Schulfestival. „Wenn man französische Filme sehen möchte, muss man hier in den Kinos vor Ort nachfragen“, erklären die Mädchen. „Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren.“

Lina und Marie interessieren sich für die französische Wirtschafts- und Arbeitswelt, dabei geht es auch darum, was die Menschen motiviert. „Mehr Geld“, sagt Lina. Und Marie ergänzt: „58 Prozent der Bevölkerung würden dafür auch länger arbeiten.“ Mit Kita-Plätzen und Arbeitslosenversicherungen sei die französische Bevölkerung dagegen gut versorgt. „Gerade mal 17 Prozent sind unzufrieden“, stellt Lina fest, die, ebenso wie Marie, im nächsten Jahr wieder am Wettbewerb teilnehmen möchte. „Hier werden Themen behandelt, mit denen man sich nicht täglich beschäftigt“, freut sich Lina. „Das ist mal etwas anderes.“

Startseite
ANZEIGE