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Antoniusweg: Bürgermeister nimmt Stellung

Erst Antworten für die Zukunft finden

Havixbeck

Eifrig diskutiert wird in der Bürgerschaft derzeit das Für und Wider, eine zweite Zufahrt in das Wohngebiet „Am Schlautbach“ über die Südstraße zu schaffen. Jetzt nahm Bürgermeister Jörn Möltgen dazu Stellung.

wn

Die Öffnung der Zufahrt über die Südstraße in das Wohngebiet „Am Schlautbach“, die den Antoniusweg kreuzt, ist zuletzt im Jahr 2014 politisch diskutiert, schließlich aber abgelehnt worden. Foto: Ansgar Kreuz

Nachdem während der letzten Sitzung des Gemeinderats ein Bürgerantrag für eine „2. Zufahrt über die Südstraße zum Wohngebiet Am Schlautbach“ eingebracht worden war, erhitzen sich die Gemüter. Über das Für und Wider wird in der Bürgerschaft diskutiert.

Üblicherweise macht die Gemeindeverwaltung dem Rat bei Bürgeranträgen einen Verfahrensvorschlag. In diesem Fall hat die Verwaltung auf die Erarbeitung eines neuen Mobilitätskonzeptes verwiesen, für den ein öffentlicher Diskussionsprozess mit intensiver Bürgerbeteiligung vorgesehen ist. Im Rahmen dieses Prozesses, der noch in diesem Jahr starten soll, solle die Anregung mit einer Vielzahl anderer Anregungen diskutiert werden, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung.

„Scheinbar haben dies etliche Anwohner vom Schlautbach als eine Art Präjudiz für eine Öffnung aufgefasst, was mitnichten der Fall ist“, erläutert Bürgermeister Jörn Möltgen mit Verweis auf das Prozedere. Bislang habe es weder für die Ratsfraktionen noch für die Verwaltung die Notwendigkeit gegeben, sich zu dieser Sache äußern, da sie schlicht derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe.

Der Plan sei, für die vielen verkehrspolitischen Herausforderungen Havixbecks – unabhängig von den parteipolitischen Betrachtungsperspektiven – ausführliche Diskussionen zu ermöglichen und zukunftsgewandte Antworten zu finden, so Möltgen, in der Pressemitteilung vom Montag weiter. Dies werde kein leichter Prozess, da es viele konkurrierende Ideen und Vorstellungen gebe, die mit Sicherheit auch nicht immer in Einklang zu bringen sein würden.

„Nur wenn wir allen Ideen und Vorschlägen einen fairen, ernsthaften und gleichwohl kontroversen Diskussionsraum geben, kann ein solcher Prozess und dessen Ergebnisse überhaupt die gewünschte Akzeptanz finden“, möchte Jörn Möltgen keine Ergebnisse vorwegnehmen. Die zahlreichen Stellungnahmen in der Sache, würden aber rechtzeitig wieder hervorgeholt und gleichzeitig würden alle Beteiligten die Möglichkeit erhalten, sich in die Debatte aktiv einzubringen.

Ungeachtet dessen verweist die zuständige Fachbereichsleiterin Monika Böse jedoch schon einmal darauf, dass ähnlich gelagerte Diskussionen in der Vergangenheit schon gezeigt hätten, dass sowohl baurechtliche als auch straßenverkehrsrechtliche Aspekte einer Querung des Antoniusweges, so sie denn gewollt sei, entgegenstünden und hiermit gleichzeitig ein wichtiger Schulweg betroffen wäre, so die Gemeindeverwaltung in ihrer Pressemitteilung abschließend.

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