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Zwei Alarmeinsätze auf der L 874 und im Stift Tilbeck

Feuerwehr steht vor geschlossenen Schranken

Havixbeck

Die Feuerwehr Havixbeck musste auf dem Weg zu einem Einsatz im Stift Tilbeck Umwege machen. Defekte Bahnschranken verhinderten die direkte Anfahrt.

Die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck (Symbolfoto) rückte zum Stift Tilbeck aus. Wegen eines technischen Defektes war ein Brandalarm ausgelöst worden. Foto: WN-Archiv/Dieter Klein

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Havixbeck rückte am Mittwoch zu zwei Einsätzen aus. „Verkehrsunfall – Person im PKW eingeschlossen“, so lautete die Alarmmeldung am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr für die ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr. Umgehend rückten mehrere Einsatzfahrzeuge zur gemeldeten Unfallstelle auf der L 874 (Havixbeck in Richtung Nottuln) aus. Beim Eintreffen wurde die verunglückte Person bereits durch einen Lkw-Fahrer aus ihrem verunfallten Wagen befreit, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

Die Feuerwehrleute kon­trollierten das Unfallfahrzeug und die Einsatzstelle, konnten dann auch wieder abrücken.

Um 13.20 Uhr folgte am Mittwoch der nächste Alarmeinsatz: Die automatische Brandmeldeanlage im Stift Tilbeck meldete ein Feuer. Alle verfügbaren Kräfte der Einheiten Havixbeck und Hohenholte rückten zum Stift aus.

Besonderes Problem bei diesem Einsatz: In den letzten Tagen gab es wiederholt massive Beeinträchtigungen an den Bahnübergängen. Auch auf der Alarmfahrt blieben die Schranken in Richtung Stift Tilbeck geschlossen, berichtet die Feuerwehr.

Die Einsatzfahrzeuge mussten daher über die Bauerschaften anrücken und dabei Umwege in Kauf nehmen. Zum Glück handelte es sich bim Alarm um einen technischen Defekt. „Nicht auszudenken, wenn das ein echter Ernstfall gewesen wäre! Die Anfahrt der Feuerwehr hat durch den Schrankendefekt über 15 Minuten gedauert“, erklärte Ingo Spindelndreier, Pressesprecher der Feuerwehr Havixbeck, die Situation.

Ebenfalls vor Ort im Einsatz waren zwei Drehleitern der Feuerwehren Nottuln und Senden.

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