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Freiwillige Feuerwehr rückt zu Einsatz in Kiebitzheide aus

Gebäudebrand beschert eine anstrengende Nacht

Havixbeck

Für die Feuerwehr in Havixbeck war die Nacht von Freitag auf Samstag sehr kurz. Denn erst wurde sie kurz vor Mitternacht zu einem Gebäudebrand in das Wohngebiet Kiebitzheide gerufen. Früh am Morgen gab es dann schon wieder den nächsten Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr ist in der Nacht von Freitag auf Samstag mit 40 Einsatzkräften der Einheiten Havixbeck und Hohenholte zu einem Gebäudebrand in der Kiebitzheide ausgerückt. Foto: Freiwillige Feuerwehr

Zu dem Gebäudebrand rückten die Einheiten Havixbeck und Hohenholte gegen 23.40 Uhr mit rund 40 Einsatzkräften und allen verfügbaren Fahrzeugen aus. Später kam auch noch die Drehleiter aus Nottuln hinzu. Außerdem waren die Polizei und ein Rettungswagen des DRK vor Ort.

Feuer im Holzlager breitete sich auf die Gebäudefassade aus

Beim Eintreffen der Feuerwehr unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Menke brannte ein Holzlager am Wohngebäude. Das Feuer hatte sich jedoch bereits auf die Gebäudefassade bis in den Außengiebel ausgebreitet. Die Scheiben des Wohnhauses waren geborsten. Rauch drang in das Gebäude ein.

Die Feuerwehr begann umgehend mit gezielten Löschmaßnahmen. Mittels mehrerer C-Rohre war das sichtbare Feuer zügig unter Kontrolle. „Da es jedoch weitere Glutnester im Dachbereich gab, wurden Teile der Dacheindeckung entfernt, um den Brand restlos löschen zu können“, berichtet Einsatzleiter Christian Menke. Gleichzeitig trugen die Einsatzkräfte das Holzlager ab und löschten die Glut. Weitere Helfer unter Atemschutz kontrollierten das Wohnhaus von innen und brachten ein Hochleistungsbelüftungsgerät in Stellung, um das Haus zu entrauchen.

Kaminbrand stellt sich als Fehlalarm heraus

Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Erst gegen vier Uhr am Morgen waren alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit am Standort.

Gut drei Stunden später wurden die ehrenamtlichen Retter erneut alarmiert. „Kaminbrand – starke Rauchentwicklung“, lautete diesmal die Meldung. Wieder rückte die Feuerwehr in die Kiebitzheide aus. Vor Ort stellte sich aber schnell heraus, dass die Rauchentwicklung eine harmlose Ursache hatte und kein Schadenfeuer vorlag. Um 8 Uhr rückten die erschöpften Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nach dieser anstrengenden Einsatznacht wieder ein.

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