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AFG-Zehntklässler sammeln für Kriegsgräberfürsorge

Im Einsatz für Frieden und Völkerverständigung

Havixbeck

Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führten Zehntklässler der Anne-Frank-Gesamtschule eine Spendensammlung durch. Gesammelt wurde wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht wie sonst an den Haustüren, sondern in der Fußgängerzone und an den Supermärkten.

Die AFG-Schülerinnen Lea Peuler (l.) und Leonie Kuhlage sammelten in der Fußgängerzone für die Kriegsgräberfürsorge. Foto: AFG

Wer in diesen Tagen durch den Ort gelaufen ist, dem sind vielleicht Jugendliche mit einer Sammelbüchse begegnet. In mehreren kleinen Gruppen haben Zehntklässler der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gesammelt. In Absprache mit der Gemeinde und dem Verantwortlichen des VDK, Jens Effkemann, erfolgte die Sammlung pandemiebedingt nicht an den Haustüren, sondern in der Fußgängerzone.

Internationale Friedensprojekte

„Üblicherweise engagieren sich unsere Zehner im Monat November für die Gräber von Kriegsgefallenen in Europa“, sagt Sabine Adler, Lehrerin an der AFG, die die Aktion betreut. „In diesem Jahr waren die Schülerpraktika später als gewöhnlich, daher fand die Sammlung durch die Jugendlichen erst im Dezember statt.“

Von dem Geld werde neben der Grabpflege heute noch das Schicksal von Vermissten aufgeklärt, der Erlös fließe zudem in Bildungsarbeit, etwa in Form von internationalen Friedensprojekten und Jugendcamps, so die AFG in einer Pressemitteilung. „Die Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen des Religions- und Philosophieunterrichts im Vorfeld über den VDK und seine Ziele informiert worden“, erklärt Adler und lobt die 15 beteiligten Jugendlichen aus der 10.1., 10.2. und 10.4., die durch die Kälte liefen, um an das Schicksal der Kriegsgefallenen zu erinnern. Trotz großer Sammelfreude habe die Aktion auf dem Markt und vor Supermärkten allerdings weniger eingebracht als die früheren Sammlungen an den Haustüren. Rund 230 Euro sind zusammengekommen. Dabei ergab sich die Chance für zum Teil schöne Begegnungen mit Passanten, etwa, wenn diese Revue passieren ließen, welche Erfahrungen sie selbst einst als sammelfreudige Schülerinnen und Schüler gemacht haben.

Geringerer Spendenerlös als in den Vorjahren

Im Januar wird Bürgermeister Möltgen den Sammlerinnen und Sammlern danken und den Erlös in Empfang nehmen.

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