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Berufswahlbörse an der AFG

Im persönlichen Kontakt die Zukunft planen

Havixbeck

Die Berufswahlbörse an der Anne-Frank-Gesamtschule bietet eine gute Chance, seinen zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen. Am Mittwoch (24. November) findet sie wieder statt.

Im vergangenen Schuljahr musste die Berufswahlbörse coronabedingt ausfallen. Unser Bild aus dem Schuljahr 2018/19 zeigt den Infostand der Polizei, die auch in diesem Jahr wieder dabei sein wird. Foto: AFG

Im vergangenen Jahr musste die Berufswahlbörse an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) ausfallen. Jetzt können sich Betriebe ihren zukünftigen Auszubildenden endlich wieder persönlich vorstellen. Und das Interesse ist groß: Rund 30 Betriebe aus dem kaufmännischen, technisch-handwerklichen wie auch dem medizinischen Bereich sind am kommenden Mittwoch (24. November) von 19 bis 20.30 Uhr bei der Berufswahlbörse im Forum der AFG vertreten.

Dass die Corona-Schutzverordnungen eingehalten werden, versteht sich von selbst, schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. „Derzeit gelten die 3G-Regel und Maskenpflicht (FFP2)“, sagt Sabine Adler, die die Projekte rund um die Berufswahl der Schülerinnen und Schüler von Klasse 8 bis zum Abitur koordiniert. „Wir sind froh, den persönlichen Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern herstellen zu können, denn der erste Kontakt ist häufig der schwierigste. Mit dieser Veranstaltung bieten wir ein niedrigschwelliges Angebot.“

Auf der Berufswahlbörse, die sich an junge Leute aus der Region ab Klasse 9 richtet, können sie schon konkrete Unternehmen in den Blick nehmen. „Viele Unternehmen suchen nach qualifizierten Auszubildenden“, so Adler. Für die Unternehmen sei die Berufswahlbörse daher eine willkommene Chance, Schülerinnen und Schüler für sich zu gewinnen. Die Jugendlichen wiederum haben an diesem Abend – gemeinsam mit ihren Eltern – Gelegenheit, sich ein Bild von den Unternehmen zu machen – eine „Win-win-Situation“, wie Adler in der Pressemitteilung betont.

30 Betriebe stellen sich vor

Von Tischlerei-, Dachdecker- und Gartenbaubetrieben über Feinmechaniker bis hin zum Universitätsklinikum Münster, Krankenkassen, Banken, Versicherungen oder der Polizei reicht das vielseitige Spek­trum. Neben Unternehmen aus Havixbeck und Billerbeck sind auch solche aus der näheren Umgebung dabei. Viele haben eigene Auszubildende mitgebracht, die, „nah dran sind“ an den Jugendlichen und wissen, welche Sorgen die jungen Leute beschäftigen oder was sie besonders interessiert.

Dabei geht es auch um die Ausbildungsvoraussetzungen: Der Hauptschulabschluss kann für den ein oder anderen Betrieb ausreichend sein, „viele Unternehmen erwarten heute allerdings zumindest das Fachabitur“, weiß Sabine Adler.

Auch die AFG selbst ist auf der Berufswahlbörse berufsberatend vertreten: Beratungslehrer Klaus Klein unterstützt bei Fragen, daneben steht auch die Berufsberatung Coesfeld für Gespräche mit Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bereit.

„Die Berufswahlbörse ist eine tolle Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, einen ersten wichtigen Kontakt herzustellen und sich gemeinsam mit den Eltern zu informieren“, sagt Adler. „Eine solche Möglichkeit sollte man sich nicht entgehen lassen.“

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