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Gedenken an verstorbene Kinder

Kerzenlicht schlägt Brücken

Havixbeck

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember stellen weltweit Menschen Kerzen in die Fenster für ihre verstorbenen Kinder, Geschwister, Enkelkinder, Freunde und Freundinnen. Die Hospizbewegung greift diese Initiative in Havixbeck auf.

wn

Die Hospizbewegung wird am Sonntag Kerzen am Gedenkort für vorgeburtlich verstorbene Kinder aufstellen. Foto: Hospizbewegung

Die Hospizbewegung Havixbeck gedenkt der Kinder, die in diesem Jahr aufgrund von Krankheit, Krieg, durch Gewalt und Hunger gestorben sind. Dazu greift die Hospizbewegung die Initiative des „weltweiten Kerzenleuchtens“ auf.

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember stellen weltweit Angehörige, Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde Kerzen um 19 Uhr in die Fenster für ihre verstorbenen Kinder, Geschwister, Enkelkinder, Freunde und Freundinnen. Diesen Tag nimmt die Hospizbewegung zum Anlass, anstatt einer kleinen Trauerfeier, die wegen des Lockdowns nicht stattfinden kann, an dem Gedenkort für die vorgeburtlich verstorbenen Kinder auf dem Havixbecker Friedhof Kerzen aufzustellen.

„Das Licht soll Zeichen sein, dass die Kinder das Leben erhellt haben, und Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht verdunkelt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, die Solidarität der Betroffenen untereinander soll sie stärken und ihnen wieder Mut zum Leben geben“, so wünscht es sich die weltweite Initiative. Friedhofsbesucher sind eingeladen, am Sonntag (13. Dezember) diesen besonderen Gedenkort auf dem Friedhof zu besuchen, der wegen seiner besonderen Gestaltung auch für Hoffnung, Zuversicht und Leben stehen soll. „Hier ist es möglich, innezuhalten und der Trauer Raum zu geben“, erläutert die Hospizbewegung in ihrer Mitteilung. Dort und im Fenster des Hospizbüros an der Hauptstraße werden die Lichter an diesem Sonntag für die Kinder leuchten.

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