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Musikschule: Picknick-Konzert an der Bruder-Klaus-Kapelle

Klangstarke Leistung nach langer Zwangspause

Havixbeck

Jugendmusik und Aufbaustufenorchester der Musikschule haben einmal mehr gezeigt, was in ihnen steckt. Der Ort ihres ersten Auftritts nach der Corona-Pause war ein besonderer.

Das Aufbaustufenorchester unter der Leitung von Bernd Schwertheim machte den Anfang. Foto: Musikschule Havixbeck

Der Einladung der Jugendmusik und des Aufbaustufenorchesters der Musikschule Havixbeck zum Picknick-Konzert an der Bruder-Klaus-Kapelle sind viele interessierte Zuhörer gefolgt. Zahlreiche Familien, Freunde und Fans der Orchester machten sich auf den Weg zur Kapelle, um dort bei bestem Spätsommerwetter auf Bänken, Decken und Klappstühlen die dargebotene Musik zu genießen. Das berichtet die Musikschule in einer Pressemitteilung.

Das Aufbaustufenorchester unter der Leitung von Bernd Schwertheim machte den Anfang. Souverän spielten die etwa zehn- bis 14-jährigen Jugendlichen den „Roadrunner“ von Martin Klaschke, das Stück „House Party“ von Jacob de Haan und zum Schluss „A Sailor´s Adventure“ von Kees Vlak. Drei Proben, berichtete Bernd Schwertheim, habe das Orchester bislang nach der Corona-Pause gehabt. „Und in diesen drei Proben hat es drei Stücke vorbereitet, eine beachtliche Leistung!“ Das Publikum jedenfalls war begeistert und forderte eine Zugabe.

Kurze Zeit für Probenarbeit

Nach einem schnellen Wechsel wartete die Jugendmusik unter der Leitung von Norbert Fabritius mit einem ebenso abwechslungsreichen wie anspruchsvollen Programm auf. Dabei reichte das Repertoire von dem langsamen Konzertmarsch „Orion“ von Jan van der Roost über irische Folklore und Tanzstücke bis hin zu bekannten Swingstücken wie etwa der „Moonlight Serenade“ von Glenn Miller. Die Ballade der irischen Komponistin Pádraigín Ní Uallacháin, arrangiert für Blasorchester von Michael Sweeney, handelt vom Einklang zwischen Mensch und Natur. Am Sonntagnachmittag war dieser deutlich zu spüren. „Somit passte das Stück thematisch gut zum Konzertort und zur Stimmung“, freut sich Musikschulleiter Rainer Becker über diese Auswahl.

Mit ihrem spannenden Programm stellten die jungen Musiker und Musikerinnen unter Beweis, wie vielseitig ihr Zusammenspiel bereits ist. So gelang es ihnen mühelos, das Publikum erst mit ihrem locker-leichten Vortrag eines Mixarrangements aus „Pink Panther“ und „Flintstone“-Thema zu überraschen und im Anschluss daran die ganze Dramatik des epischen Stücks „Fate of the gods“ von Steven Reineke zu entfalten.

Auch die Jugendmusik wurde vom Publikum nicht ohne eine Zugabe entlassen. Trotz allen Bedauerns über den Ausfall des Musikschulfestes empfanden die Gäste das Picknick-Konzert als gut gelungene Veranstaltung.

Die nächste Gelegenheit, die Aufbaustufe, die Jugendmusik und dann auch das Jugendorchester Havixbeck zu hören, ist das Herbstkonzert, das am Wochenende 30. und 31. Oktober stattfinden wird, teilt die Musikschule abschließend mit.

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