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Tilbecker Wintermarkt

Kunstvolles bei knackiger Kälte

Havixbeck

Eigentlich sollte es was Kleines, Internes werden. Aber dann wurde der Wintermarkt doch auch für die Freunde und Familien der Menschen im Stift Tilbeck konzipiert – und fand riesige Resonanz.

Von Ina Geske

Dank der angestrahlten Gebäude herrschte bei Dunkelheit eine besondere Atmosphäre auf dem Wintermarkt im Stift Tilbeck. Foto: Ina Geske

Es ist knackig kalt, eine Verkaufshütte reiht sich an die nächste, und der Dampf aus den Kochtöpfen lässt den Duft nach vielen Leckereien über den Tilbecker Kapellenplatz ziehen.

Ursprünglich war der gemütliche Wintermarkt von Tilbeckern für Tilbecker gedacht, teilt die Einrichtung mit. Doch der Wunsch aller Akteure sei es gewesen, die Gemeinschaft mit den ihnen verbundenen Menschen zu genießen und auch die verschiedenen Verkaufsstände zu bedienen. „Alle wollten wieder etwas machen“, wusste Birgit Rose, Leiterin der Tagesstruktur in Tilbeck, zu berichten. Daher seien auch nur zwei Verkaufs-stände extern vergeben worden.

„Alle wollten wieder etwas machen“ (Mitorganisatorin Birgit Rose)

So konnten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche kleinere Geschenke von Auszeittüten über Schmuck und Naschereien wie Kekse und Schokoladenpralinen bis hin zu Holz- und Häkelarbeiten erwerben. Adventskränze, Kerzenarrangements und Türkränze ließen die Herzen von „Dekofeen“ höher schlagen.

Ihre Geschicklichkeit bewiesen vor allem Familien am heißen Draht oder bei Wurfspielen, und das Glück forderten sie bei der Tombola heraus. Dank einer Fotobox ließen sich auch direkt Weihnachtsgrüße einfangen.

Leere Mägen konnten mit Kuchen, Waffeln oder Pommes gefüllt werden. Beliebt war auch der Grünkohleintopf, der über offener Flamme gekocht wurde. Aufwärmen konnten sich die Marktbesucher bei Kaffee, Kakao oder Glühwein und dabei am Rahmenprogramm teilnehmen.

So hatte unter anderem die Münsterlandschule ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Bei der weiteren Aktion „Licht für den Frieden“ wurden Wünsche auf Papierkerzen gemalt und zusammengetragen. Für musikalische Impulse sorgten die Alphornbläser. Und als die Dunkelheit einsetzte und Lichtspiele die Tilbecker Gebäude verwandelten, zeigte Sandmalerin Elena Handel ihre Fingerfertigkeit.

„Die Planungen sind wirklich sehr gut verlaufen“, konnte Birgit Rose berichten, denn die „Tilbecker Wintermomente“ seien erst seit Ende September vorbereitet worden.

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