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Aktion „Frau macht blau und geht ins Grüne“ der Landfrauen

Mit Kuchen, Sekt und Eierlikör Havixbeck erkundet

Havixbeck

Eine besondere und coronakonforme Aktion haben die Landfrauen Havixbeck durchgeführt: Sie packten Jutebeutel als Grundlage für eine Wanderung in und um den Ort. Im Gepäck waren nehmen Kuchen, Sekt und Eierlikör viele Informationen zu einzelnen Stationen auf der Strecke.

Die Landfrauen Havixbeck packten Proviant und Informationen für eine Wanderung in und um Havixbeck. Foto: Landfrauen

Man könnte meinen, es hätte ein Luftballon-Wettbewerb stattgefunden: Zig Postkarten kamen per Post bei Anja Paus und Didi Nolte, den Teamsprecherinnen der Havixbecker Landfrauen, ins Haus geflattert. Aber weit gefehlt, denn die Post war Ergebnis einer ungewöhnlichen Idee der Landfrauen.

Sie planten eine coronakonforme Aktion: „Frau macht blau und geht ins Grüne“, hieß es im April und im Mai. Bei einigen Landfrauen und beim Marketing-Verein standen gefüllte Jutebeutel, die als Grundlage für eine Wanderung erworben werden konnten. „Die Nachfrage war riesig“, freuen sich die Landfrauen in einer Pressemitteilung.

„Wir geben Plastik einen Korb“

Die Taschen mit ganz besonderen Kleinigkeiten zu füllen, sei schon eine Herausforderung gewesen. Der Kuchen im Glas und der Eierlikör beispielsweise mussten in einer zertifizierten Küche produziert und deklariert werden. Zum Glück stand Uta Moormann vom Ponyhof Moormann den Landfrauen mit ihrem Know-how und ihrer Infrastruktur zur Seite. Frische Äpfel, Sekt, Kleingeld, Postkarte, Stift und – ganz wichtig – eine Wegbeschreibung mit Informationen, kleinen Geschichten und Anekdoten rund um Havixbeck kamen noch hinzu. Das Augenmerk war darauf gerichtet, dass fast alle Dinge wieder verwertbar sein sollten, denn die Aktion stand unter dem Motto „Wir geben Plastik einen Korb“, dem landesweiten Thema der Landfrauen in Westfalen-Lippe.

Vom Torbogen bis zum Bahnhof

Die Wanderung startete am Torbogen und führte rund zehn Kilometer über die ehemalige Frauenstiege, am Habichtspark über die Wenge und über den Kleikamp zu „Jan Booms Steens“. Der Bildstock lud zum Kaffee und eingepackten Kuchen ein, und auf der „Wanderkarte“ fand sich eine Beschreibung dazu. Weiter ging es durch Poppenbeck bis zum kleinen Verkaufsstand von Familie Gövert. Dort war man aufgefordert, die Postkarte aus dem Jutebeutel mit Grüßen an Freunde, Bekannte, Verwandte oder die Landfrauen zu versehen. Weiter ging es querfeldein Richtung Bahnhof, wo die Karten in den gelben Briefkasten wandern sollten. Mit Prosecco gab es wieder eine Pause und Informationen über den Bahnhof.

Weiter ging es zum Verkaufshaus von Familie Arning. Im Gepäck fanden sich 20 Cent für den Hühnerfutterautomaten, doch die Hühner weilten wegen der Vogelgrippe im „Homeoffice”. Das nächste Ziel war ein ehemaliger Bauernhof, in dem in den 70er-Jahren „ein paar junge Wilde“ aus Gronau und Münster wohnten: Da von Udo Lindenberg die Rede ist, war dies der richtige Ort für den Eierlikör. Von hier aus ging es durch die verschiedenen Wohngebiete zurück zum Torbogen, wo der Spaziergang endete.

Die Landfrauen bedanken sich für die zahlreichen Grüße und positiven Rückmeldungen.

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