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Einsatz der Feuerwehr

Rauchmelder begrenzt Schaden

Havixbeck

Einsatz im Wohngebiet Kiebitzheide: Nachbarn hatten Rauch aus einem Haus dringen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Die konnte Schlimmeres verhindern.

Zu einem Gebäudebrand rückte die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck mit den Einheiten Havixbeck und Hohenholte ins Baugebiet Kiebitzheide aus. Foto: Feuerwehr Havixbeck

Am Donnerstagnachmittag um 16.10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck mit den Einheiten Havixbeck und Hohenholte zu einem Einsatz in das Wohngebiet Kiebitzheide alarmiert. „Feuer 3: Gebäudebrand, Gebäude ist verraucht“, hieß die Meldung. Und schon wenige Minuten nach der Alarmierung traf das erste Fahrzeug vor Ort ein, berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Alle Rauchmelder im Gebäude hatten Alarm ausgelöst. Durch die Fenster war eine Verrauchung zu erkennen. Die Eigentümer waren nicht zu Hause, trafen jedoch zu Einsatzbeginn ein und konnten die Tür des Einfamilienhauses öffnen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz begab sich in das Haus. Die anderen Einsatzkräfte bauten unterdessen eine Wasserversorgung auf.

Aufmerksame Nachbarn

Die Feuerwehrleute, die ins Gebäude vorgerückt waren, entdeckten einen Brandherd in unmittelbarer Nähe zum Kamin im Wohnzimmer. Dieser war rasch unter Kontrolle, so die Feuerwehr weiter. Da das gesamte Haus verraucht war, setzten die Helfer ein Hochleistungsbelüftungsgerät ein. Zwei Katzen brachten sie in Sicherheit.

„Zum Glück war das Gebäude mit Rauchmeldern ausgestattet. Dessen Piepen hatten die Nachbarn vernommen und umgehend die Feuerwehr alarmiert“, erklärt Ingo Spindelndreier, Pressesprecher der Feuerwehr Havixbeck. „Ohne die Rauchmelder und die aufmerksamen Nachbarn, hätte sich das Feuer vermutlich rasch ausgebreitet und großen Schaden angerichtet.“

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die lebensrettende Wichtigkeit der Rauchmelder hin. Seit einigen Jahren ist deren Anbringung auch gesetzlich vorgeschrieben.

Nach einer Stunde war der Einsatz der 45 Einsatzkräfte, die mit acht Fahrzeugen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Menke anrückten, beendet. Im Einsatz war ebenfalls die Polizei und ein Rettungswagen des DRK.

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