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„Kulturpicknick“ im Baumberger-Sandstein-Museum

Regenschauer zur Premiere

Havixbeck

Das Wetter hätte ruhig besser mitspielen dürfen. Der Start des „Kulturpicknicks“ im Baumberger-Sandstein-Museum geriet ganz schön feucht. Zum Glück blieb das nicht so, denn sonst hätte wohl ein Gutteil des Publikums das sehr lohnende Programm der Musiker und Künstler verpasst.

Von Axel Engelsund

Christoph Gilsbach ließ seiner Fantasie beim Erstellen der Luftballonobjekte freien Lauf. Die „Tree Mountain Stringband“ sorgte für klasse Musik. Foto: Axel Engels

Das erste „Kulturpicknick“ an Sonntag auf dem Gelände des Baumberger-Sandstein-Museums hatten sich alle Beteiligten wohl etwas anders vorgestellt. Im Garten waren sogar Plätze für die Picknickdecken der Gäste reserviert worden, und es hätte ein einzigartiges Sommervergnügen werden können. Aber leider spielte das Wetter nicht mit.

Pünktlich zum Start öffnen sich die Himmelsschleusen

Pünktlich zum geplanten Beginn um 14 Uhr öffneten sich die Schleusen des Himmels – und die Gäste suchten Schutz unter den großen Schirmen. In der folgenden Stunde galt es dann, auszuharren, sich mit Kaffee und Kuchen vom Cafébetreiber Witold Wylezol verwöhnen zu lassen oder an den Führungen mit Museumsleiter Dr. Joachim Eichler teilzunehmen.

Als sich dann der Himmel lichtete, ging es mit dem „Kulturpicknick“ in leicht veränderter Form weiter. Manfred Wordtmann und Alexander Morsey entführten mit Saxofon und Bass erst einmal mit Jazzstandards aus dem Real Book über den großen Teich. Die Gäste genossen unter den Schirmen die allseits bekannten Melodien in lebendigem Arrangement.

Musikalische Reise in den amerikanischen Süden

Musikalisch gab es noch eine weitere Reise in den tiefen amerikanischen Süden mit seinen Plantagen und Baumwollfeldern. Die „Tree Mountain Stringband“ verwöhnte mit ihren mitreißenden Songs. Mit ausdrucksstarkem mehrstimmigen Gesang erklangen die stimmungsvollen Songs, denen die Band ein facettenreiches Saitengewand verlieh. „I’d Jump the Mississippi“ war dabei einer der vielen Songs, die die Band aus ihrer großen Repertoire-Schatzkiste hervorzauberte.

Luftballonobjekte mit Akribie und Feinsinn

Zauberhaft ging es auch an den Tischen zu, wenn der an der Essener Folkwangschule ausgebildete Pantomime Christoph Gilsbach seine Kunstfertigkeit präsentierte. Mit Akribie und Feinsinn erstellt, entstanden unter seinen Händen fantastische Luftballonobjekte.

Je länger der Nachmittag fortschritt, desto mehr Besucherinnen und Besucher trafen dann auch ein, so dass am Ende alle Beteiligten trotz des zwischenzeitlichen Regens mit diesem etwas anderen „Kulturpicknick“ zufrieden sein können.

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