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Von kommunalen Bäumen darf gepflückt werden

Reiche Obsternte beginnt

Havixbeck

Neben Zwetschgen hat die Gemeinde Havixbeck auf der kommunalen Obstwiese im Flothfeld diverse alte und seltene Apfelsorten gepflanzt. Nach und nach werden die Früchte, die von den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei für den Eigenbedarf geerntet werden dürfen, jetzt reif.

Jede Menge Früchte, die geerntet werden dürfen, tragen die Bäume auf der kommunalen Obstwiese im Flothfeld. Foto: Gemeinde Havixbeck

Auf der kommunalen Obstwiese im Wohngebiet Flothfeld, erreichbar durch die Sackgasse zwischen den Hausnummern 171 und 177, tragen die Obstbäume aktuell jede Menge Früchte. Neben Zwetschgen hat die Gemeinde dort diverse alte und seltene Apfelsorten gepflanzt. Darunter sind auch Goldparmäne, Dülmener Herbstrosenapfel, Ontario, Roter Berlepsch, Weißer Klarapfel und Cox Orange.

Kostenfreies Angebot

Reifen werden die meisten Früchte dieser Bäume zwischen September und November. Als frühe Sorte ist der Weiße Klarapfel schon jetzt erntereif. Diese Sorte eignet sich zum Bespiel gut für Apfelmus und Apfelstrudel, informiert die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

Die Verwaltung lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich kostenfrei an den Bäumen zu bedienen. Damit möchte die Kommune ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für den Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt setzen. Laut Untersuchungen des Landwirtschaftsministeriums werden jährlich immer noch circa elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, so die Gemeinde in ihrem Pressetext weiter.

Diverse alte und seltene Apfelsorten sind auf der Obstwiese der Gemeinde zu finden. Foto: Gemeinde Havixbeck

Die Verwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass das Obstpflücken nur in Reichweite der Hände erlaubt ist und auf eigenes Risiko erfolgt. Die Bäume sind dabei behutsam zu behandeln und es soll darauf geachtet werden, nur so viel zu pflücken, wie man selbst verbrauchen kann.

Mitmachen erwünscht

Die Gemeinde ruft Obstbaumbesitzerinnen und -besitzer zum Mitmachen auf: Im Rahmen der Initiative „Gelbes Band – Hier darf geerntet werden“ können eigene Obstbäume durch Kennzeichnung mit einem gelben Band für andere Bürgerinnen und Bürger ebenfalls zur Ernte freigegeben werden.

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