Landtagswahl in Brandenburg

SPD und AfD in Bestensee gleichauf

Havixbeck

Exakt die gleiche Zahl der Zweitstimmen erhielten die SPD und die AfD in Havixbecks Partnergemeinde Bestensee.

Ansgar Kreuz

Der parteilose Klaus-Dieter Quasdorf (l.) ist seit 25 Jahren Bürgermeister in Bestensee. Im April gratulierte sein Havixbecker Amtskollege Klaus Gromöller zum Jubiläum. Foto: Wolfgang Purann

Exakt die gleiche Zahl der Zweitstimmen erhielten die SPD und die AfD in Havixbecks Partnergemeinde Bestensee bei der Landtagswahl in Brandenburg am Sonntag. Jeweils 974 Wähler (24,7 Prozent) machten ihr Kreuzchen bei einer dieser Parteien. Im Vergleich zur Landtagswahl im Jahr 2014 verlor die SPD 2,3 Prozent. Die AfD steigerte ihren Stimmenanteil um 7,5 Prozent.

Drittstärkste Partei in Bestensee wurde bei einem Minus von 6,7 Prozent die CDU mit 13,3 Prozent (2014: 20 Prozent). Während Die Linke von 21,3 auf 11,5 Prozent (minus 9,8 Prozent) absackte, steigerten sich die Grünen von 4,4 auf 9,5 Prozent (plus 5,1 Prozent) und die Partei BVB/Freie Wähler von 3,4 auf 8,5 Prozent (plus 5,1 Prozent). Die FDP blieb mit 3 Prozent (plus 2 Prozent) noch hinter der Tierschutzpartei, die bei 3,4 Prozent landete, zurück.

Bei den Erststimmen, die über den Einzug der Direktkandidaten in den Landtag entscheiden, lag SPD-Kandidatin Tina Fischer mit 24,4 Prozent der Stimmen in Bestensee vorne. Die Sozialdemokratin zieht für den Wahlkreis 26 Dahme-Spreewald I erneut in das Parlament in Potsdam ein. Die Ergebnisse der weiteren Kandidaten: Dennis Hohloch (AfD) 22,9 Prozent, Annette Lehmann (BVB/Freie Wähler) 19,1 Prozent, Björn Lakenmacher (CDU) 13,6 Prozent, Claudia Mollenschott (Die Linke) 10 Prozent, Sabine Freund (Grüne) 7,6 Prozent, Felix Schäfer (FDP) 2,1 Prozent und Thomas Münzberg 0,5 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 Prozent.

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