Großes Interesse

Suche nach Osterspuren schafft Verbindungen

Havixbeck

Bei der Aktion „Auf der Suche nach den Osterspuren“ waren die Teilnehmer coronabedingt zwar jeder für sich unterwegs, etwas Gemeinsames und Verbindendes haben sie aber dennoch geschaffen. Das Christliche Landvolk und der Chor „Cantate“ freuen sich über das rege Interesse dem Angebot.

wn

Auf ihrer Suche nach Osterspuren knüpften Fahrradfahrer und Spaziergänger ein Friedensnetz an der Bruder-Klaus-Kapelle. Die Umrisse ihrer Hände hinterließen viele auf einem Tuch. Foto: CLVH

„Es war eine große Freude, zu sehen, wie viele Menschen sich auf die Suche nach den Osterspuren gemacht haben“, blickt Mitorganisatorin Ulrike Schlagheck auf die vom Christlichen Landvolk Havixbeck und dem Chor „Cantate“ gemeinsam veranstaltete Aktion zurück. Unter dem Motto „Auf der Suche nach den Osterspuren“ steuerten ab Ostersonntag viele Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad die in und um Havixbeck und Hohenholte errichteten elf Stationen an.

Aufgrund des anhaltenden Interesses war das offene Angebot noch über die Osterferien hinaus um eine Woche verlängert worden. „Nur durch die rege Beteiligung konnten so viele unterschiedliche Dinge entstehen“, erläutert Ulrike Schlagheck. Zwar war coronabedingt jeder für sich unterwegs, dennoch entstand etwas Gemeinsames und Verbindendes. Die Osterbummler knüpften aneinander an, aufeinander zu, tolerierten das, was war, formten und gestalteten Wege, malten Ostereier und Frühlingsimpressionen auf Wegen.

Die eigene Geschicklichkeit wurde beim „Eierlaufen“ unter Beweis gestellt, und viele Menschen „verliehen“ kurzfristig ihre Hand, um diese auf einem Transparent mit vielen anderen Händen zu verbinden – bunt, kreuz und quer, über und untereinander, miteinander. Auch Rätsel wurden gelöst. Und mit dem Inhalt der kleinen Kressesamen-Tütchen konnte das Keimen und Wachsen beobachtet werden.

Auf der Internetseite des Christlichen Landvolks, www.clv-havixbeck.de, sind in der Fotogalerie einige Fotos von der Osterspuren-Suche zu finden. Das gestaltete Tuch mit den gemalten Händen und das gemeinsam geknüpfte Friedensnetz hängen noch bis Mitte Mai in der Pfarrkirche St. Dionysius. Das Christliche Landvolk und der Chor „Cantate“ bedanken sich bei allen für das Mitmachen.

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