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Mobilitätskonzept erarbeiten

Tempo 30 auf der Schützenstraße

Havixbeck

Für die Gemeinde Havixbeck soll ein umfassendes Mobilitätskonzept erarbeitet werden. Schon im Vorfeld sollen aber drei Einzelmaßnahmen betrachtet werden. Diese beziehen sich auf die Schützenstraße, die Schulstraße und die Straße Hangwerfeld.

Von Klaus de Carné

Der bauliche Zustand der Schützenstraße ist schlecht. Deshalb beabsichtigt der Kreis Coesfeld zur Minderung von Geräuschimmissionen und Vibrationen, Tempo 30 anzuordnen. Foto: Klaus de Carné

Innerhalb der Verwaltung laufen mit Hilfe einer fachbereichsübergreifenden Arbeitsgruppe aktuell die Vorbereitungen zur Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts für die Gemeinde Havixbeck. Anders als beim bisherigen Verkehrskonzept sollen Aspekte wie ÖPNV, und dabei auch Binnenverkehre, Fahrradverkehr, Pendlerbeziehungen und dezentrale Mobilitätsangebote mit einbezogen werden.

Verkehrserhebung

Dazu bedarf es vorlaufend einer aktualisierten Verkehrserhebung. „Darüber hinaus wird zurzeit geprüft, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt eine Beteiligung der Bürgerschaft erfolgen und wie ein geeignetes Fachplanungsbüro mit in den Prozess eingebunden werden kann“, berichtete Bürgermeister Jörn Möltgen im Bauausschuss.

Drei Einzelmaßnahmen sollen schon im Vorfeld des Mobilitätskonzepts behandelt werden:

Gestaltung der Schützenstraße: Im Hinblick auf den baulichen Zustand der Straße – der Kreis Coesfeld beabsichtigt die Anordnung von Tempo 30 zur Minderung von Geräuschimmissionen und Vibrationen – soll unmittelbar nach den Sommerferien auf der Grundlage von Konzeptskizzen eine Bürgerbeteiligung erfolgen. Ob dieses Angebot in digitaler Form oder aber im Rahmen einer Präsenzveranstaltung erfolgen kann, muss zu gegebener Zeit unter Berücksichtigung der Corona-Lage entschieden werden. Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit, Anregungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerschaft zur zukünftigen Gestaltung der Schützenstraße für den Fußgänger-, Rad- und Kfz-Verkehr rechtzeitig mit in den weiteren Planungsprozess einzubeziehen.

Fahrradstraße

Gestaltung der Straße Im Hangwerfeld: Im Rahmen eines SPD-Antrags war die unzureichende Ausstattung des Straßenraumes für Fußgänger thematisiert worden, insbesondere in Verbindung mit den beiden Kitas im Quartier. Im Vorgriff auf die vollständige Planung soll mit einfachen Mitteln (Markierungen) die Verkehrssicherheit für Fußgänger verbessert werden. Der Bauhof soll die notwendigen Maßnahmen veranlassen. Die weiteren Planungen können dann im Zuge des Mobilitätskonzeptes mit aufgegriffen werden.

Umwidmung der Schulstraße zur Fahrradstraße: Aufgrund des Ratsbeschlusses vom 11. März, wonach die Schulstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt werden soll, hat inzwischen ein Abstimmungstermin mit Vertretern des Straßenverkehrsamtes des Kreises Coesfeld stattgefunden. Dem Grunde nach kann die Anordnung für eine Fahrradstraße erfolgen. Aufgrund der aktuellen Frequentierung der Straße durch Kraftfahrzeuge sollten aus Sicht des Kreises flankierende Maßnahmen zum Schutz der Radfahrer überprüft werden.

Anliegerversammlung

Um die in Betracht kommenden Möglichkeiten zu erörtern, ist seitens der Verwaltung eine Anliegerversammlung geplant, und zwar am 24. Juni (Donnerstag). Die Einladungen zu dem als Zoom-Meeting geplanten Termin werden zeitnah verschickt. Das Ergebnis der Beteiligung wird Grundlage für die weiteren politischen Beratungen nach den Sommerferien.

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