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DRK: Blutspende und Stammzellen-Typisierung wurde gut angenommen

Termine fast sofort ausgebucht

Havixbeck

Die Bedingungen, unter denen Blut gespendet werden kann, sind coronabedingt besondere. Die Teams vom DRK-Ortsverein und vom Blutspendedienst haben aber inzwischen so viel Routine, dass es kaum Verzögerungen gibt.

Im Forum der AFG war es vergangene Woche wieder soweit: Das DRK rief die Havixbeckerinnen und Havixbecker – hier Sara Henrichmann – zum Blutspenden auf. Foto: DRK-Ortsverein Havixbeck

Der erste Blutspendetermin im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule im Jahr 2022 war trotz der neuen Bestimmungen sehr erfolgreich. Das berichtet Markus Rickermann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. „Alle freigeschalteten Online-Termine waren schnell ausgebucht.“

Die Spender mussten diesmal die 3G-Regel einhalten und eine FFP2-Maske tragen. Wer keine dabei hatte, bekam vor Ort eine ausgehändigt. „Das waren diesmal aber auch schon alle neuen Änderungen zur Blutspende“, erklärt Rickermann.

Dank der zügigen Zutrittskontrolle durch die drei zu diesem Zweck ausgebildeten Lotsen Klemens Nissen, Jens Nissen und Markus Rickermann, die schnelle Anmeldung der Spender durch Stefanie Lülf und Tanja Rickermann sowie das routinierte Hand-in-Hand des Entnahmeteams aus Münster gab es keine nennenswerten Wartezeiten, freut sich das DRK. So konnten insgesamt 120 Spender „durchgeschleust“ werden, unter denen drei Erstspender waren.

120 Spenderinnen und Spender kamen

Vorher musste der DRK-Ortsverein allerdings einiges organisieren: Es wurden Einkäufe für die Lunchpakete gemacht, die Pakete gepackt, Getränke besorgt und das AFG-Forum zum Spendenlokal hergerichtet sowie abends wieder für den Schulbetrieb zurückgebaut.

„Jede Blutspende wird aufwendig untersucht, aufbereitet und kann anschließend bis zu drei Leben retten“, betont Markus Rickermann. Sein herzlicher Dank gelte somit allen Blutspendern – besonders auch den 15 Spendenwilligen, die aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen zur Abgabe der Blutspende keine Zulassung bekamen, „und die hoffentlich beim nächsten Mal wieder den Weg zu uns finden“. Täglich würden bis zu 15 000 Blutspenden für die Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt.

Erstmals konnten dieses Mal Spenderinnen und Spender unter 40 Jahren eine Typisierung und Anmeldung zur Stammzellenspende machen. „Diese Möglichkeit wurde von fast allen wahrgenommen, sofern dies noch nicht geschehen war“, so Rickermann. Ein einmal typisierter und registrierter Spender werde dann für den Fall einer möglichen Stammzellenspende im Zentralregister der DKMS bis zum 60. Lebensjahr gespeichert und kann gegebenenfalls weltweit ein Menschenleben retten.

Typisierung für Stammzellenspende von fast allen wahrgenommen

Die Spender und Spenderinnen in Havixbeck, bekamen nach der Spende wieder einen süßen Lunchbeutel und ein Getränk mit auf den Heimweg, da eine Bewirtung vor Ort unter den jetzt schon seit zwei Jahren anhaltenden Corona-Bedingungen immer noch nicht möglich ist. „Allerdings hoffen wir, dass Ende 2022 wieder etwas in dieser Richtung möglich wird“, so Rickermann.

Die beiden nächsten Spendetermine stehen bereits fest: Schon am kommenden Mittwoch (2. Februar) ist das DRK im Pfarrhaus Hohenholte. Am 19. April (der Dienstag nach Ostern) wird dann wieder im Forum der AFG in Havixbeck zum Spenden aufgerufen.

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