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Suche nach vermisster Seniorin

THW unterstützt mit Mensch und Tier

Havixbeck/Senden

Die Suche nach der vermissten Seniorin aus Senden ist am Freitag auch vom THW Havixbeck unterstützt worden. Es half aber alles nichts.

wn

Beim Einsatz in Senden kamen unter anderem auch die Suchhunde des THW-Ortsverbandes Havixbeck zum Einsatz. Foto: THW Havixbeck

Die Suche nach der vermissten Seniorin in Senden am Freitag (wir berichteten) ist auch durch THW-Einheiten aus Havixbeck und Dülmen unterstützt worden. Trotz aller Bemühungen und der intensiven Suchmaßnahmen aller eingesetzten Kräfte konnte die Vermisste jedoch nicht mehr lebend gefunden werden, bedauert das THW in einer Pressemitteilung. Die Seniorin ist am späten Freitagnachmittag leblos im Dortmund-Ems-Kanal gesichtet und durch die Wasserschutzpolizei geborgen worden.

Doch von vorne: Am Donnerstagnachmittag war die 80-jährige Frau nicht von ihrem Spaziergang zurückgekehrt. Sie wurde daraufhin als vermisst gemeldet. Unmittelbar darauf begann eine Suche mit einem Polizeihubschrauber, mit Mantrailer-Hunden und der Wasserschutzpolizei, die am Freitagmorgen fortgesetzt wurde.

Zum Zeitpunkt der Anforderung des THW durch die Kreispolizeibehörde Coesfeld am Freitagmittag lief die Suche nach der vermissten Person bereits wieder auf Hochtouren, wie das THW Havixbeck berichtet. Neben einem großen Aufgebot an Polizeikräften waren auch zwei Einheiten der Feuerwehr aus Dülmen und Coesfeld mit ihren Drohnen in die Suche eingebunden.

Nach Telefonaten des THW-Kreisbeauftragten Mario Rentemeister mit dem Einsatzstab der Polizei machten sich der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Dülmen und ein Teil der Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Havixbeck auf den Weg nach Senden. Mit insgesamt 13 Einsatzkräften und zwei Rettungshunden waren die beiden Ortsverbände im Einsatz. Nach gemeinsamer Absprache mit dem Polizeiführer vor Ort und Festlegung der Einsatztaktik starteten zwei THW-Rettungshunde-Teams die Flächensuche.

„Durch sein ausgeprägtes Geruchsvermögen und die intensive Suchausbildung durch den Hundeführer beziehungsweise die Hundeführerin ist ein Rettungshund in der Suche zu einer bemerkenswerten Leistung in der Lage“, so Rettungshundeführer Stephan Mondry aus Havixbeck. „Innerhalb von 20 Minuten kann ein Hund eine etwa 30 000 Quadratmeter große Wald- oder Freifläche absuchen. Alle Rettungshunde des THW sind zudem auch in der Trümmersuche ausgebildet.“

Das alles aber nutzte am Freitag leider nichts. Die Einsatzkräfte konnten den Tod der Seniorin nicht verhindern. Das THW abschließend: „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.“

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