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Anne-Frank-Gesamtschüler erleben Praktika als gewinnbringend

Vielfältige Erfahrungen gesammelt

Havixbeck

Wegen Corona waren die Praktika der Zehntklässler kürzer als sonst üblich. Einen guten Einblick vermittelten sie gleichwohl, wie die Schülerinnen und Schüler der AFG fanden.

Sebastian Stratmann (links) und Finn Noel Forster machten praktische Erfahrungen in Münster bei Evels Karosserie- und Fahrzeugbau. Foto: Anne-Frank-Gesamtschule

Waschen, pflegen, füttern, Akten sortieren, sogar Blut abnehmen stand auf dem Programm von AFG-Schülerin Ida Gronau, die auf der Intensivstation der Uni-Klinik Münster ein zweiwöchiges Praktikum absolviert hat. „Am spannendsten war der letzte Tag“, erzählt die 15-Jährige. „Da durfte ich sogar bei einer Herz-OP zusehen.“ Ganz schön stressig sei es im Krankenhaus gewesen. Den Personalstreik erlebte die Zehntklässlerin hautnah mit. Der positive Nebeneffekt: „Ich durfte viel mehr machen, als ich gedacht hätte.“ Für Ida ist nun klar: „Ich möchte Medizin studieren.“

Coronabedingt fand das Schülerpraktikum an der Anne-Frank-Gesamtschule erst in Jahrgang 10 statt; anstelle von drei Wochen waren die Jugendliche nur zwei Wochen in den Betrieben. Ausreichend Zeit, einen Eindruck zu gewinnen, sei dies aber allemal gewesen, so die einhellige Meinung der 10.3, wie die Schule in einer Pressemitteilung berichtet.

„Ich durfte viel mehr machen, als ich gedacht hätte“

Auch Anna-Sophie Bertels ist begeistert von ihrem Praktikum im Tierärztlichen Kompetenzzentrum Karthaus in Dülmen, wenn sie die vielen Bereiche aufzählt, in die sie hineinschnuppern durfte: Zahnheilkunde, Orthopädie und die innere Station waren Bereiche, in denen sie zuarbeitete. Dass sie viel mit Auszubildenden zu tun hatte, gefiel Anna-Sophie, die in ihrer Freizeit reitet und sich auch in der Tierklinik viel mit Pferden beschäftigt hat, besonders gut. Ähnlich wie Ida sieht sie sich in ihrem angestrebten Berufsziel bestätigt.

Klassenkamerad Jan dagegen ist sich sicher: „In den Kindergarten gehe ich nicht.“ Das Praktikum wertet er dennoch als gelungen. „Wenn man keine Vorerfahrungen hat, ist es hilfreich, um herauszufinden, ob der Job zu einem passt.“

Breites Spektrum an Berufen abgedeckt

Vom Straßenbau bis hin zu Brautmoden und Kfz-Mechanik reichte die Auswahl der 10.3. „Alle konnten viel machen und sind super klargekommen“, freuen sich Klassenlehrerin Christa Quinez und Klassenlehrer Thom Mertens, die ihre Klasse im Praktikum besucht haben. „Überall, wo ich gewesen bin, war man sehr zufrieden mit unseren Schülerinnen und Schülern.“ Ihre Erfahrungen haben die Jugendlichen in Bildern und Texten festgehalten. Die Ausstellung auf dem Schulflur ist auch für jüngere AFGler sehenswert.

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