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Spendenaktion des Reit- und Fahrvereins

Voltigierer laufen für neues Pferd

Havixbeck

Die Suche nach einem neuen Voltigierpferd für den Reit- und Fahrverein Havixbeck-Hohenholte gestaltet sich schwierig. Deshalb veranstalteten die Voltigierer jetzt einen Sponsorenlauf.

Runde um Runde steigerten die Teilnehmer das Ergebnis des Sponsorenlaufs. Damit kam der Reiterverein seinem Ziel, ein neues Voltigierpferd zu kaufen, ein Stück näher Foto: RV Havixbeck

Auch der Voltigiersport habe mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, in diesem Falle mit dem sehr angespannten Pferdemarkt, stellt der Reit- und Fahrverein Havixbeck-Hohenholte in einer Pressemitteilung fest. Denn schon seit geraumer Zeit benötige die Voltigierabteilung ein neues Pferd für den Nachwuchsbereich.

„Leider gestaltet sich die Suche aktuell sehr schwierig“, erklärt Trainerin Meike Fabian. „Die Preise für geeignete Pferde sind derzeit deutlich höher als üblich. Wir als Reitverein verfügen leider nicht über die gleichen Mittel wie Privatleute. Zudem muss ein Pferd für den Anfängerbereich besonders gelassen sein. Nicht jedes Tier bringt diese Charaktereigenschaft mit.“

„Auf unsere Volti-Familien ist Verlass“

Um der schwachen Finanzlage zu begegnen, sind die Trainerinnen und Trainer kreativ geworden. Sie haben zu einem ein Sponsorenlauf aufgerufen. 34 junge Läuferinnen und Läufer sind dem Aufruf gefolgt und insgesamt 1107 Runden auf der Vereinsanlage gelaufen. Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen die gemeinsame Leistung gefeiert. Gegen eine kleine Spende durften außerdem einige Eltern kleine Voltigierübungen auf „Pluto“, einem der Vereinspferde, ausprobieren.

„Von den Leistungen und dem Engagement unserer Voltis sind wir absolut überwältigt. Sogar einige Geschwister und Freundinnen haben uns durch Ihre Teilnahme unterstützt. Von der kleinen Dreijährigen bis zu den jungen Erwachsenen der Leistungsgruppe waren alle mit Eifer dabei“, freuen sich die Mitorganisatorinnen Nele Welling und Vera Spiekermann.

„Auf unsere Volti-Familien ist Verlass, wir sind unheimlich dankbar für die tolle Unterstützung“, resümieren die drei Organisatorinnen. Mit einem nun etwas größeren Budget hoffen die Trainerinnen und Trainer, schon bald ein neues Pferd für die vier Nachwuchsgruppen zu finden.

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