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Sandsteinmuseum

„Von Teitekerlken und Fischblasenmaßwerken“

Havixbeck

Was ist ein Fischblasenmaßwerk. Tania Mairitsch-Korte weiß es inzwischen und hat es künstlerisch verarbeitet. Im Sandsteinmuseum ist ab Freitag (19. März) eine Ausstellung mit ihren Werken zu sehen.

wn

Eine kolorierte Zeichnung mit Fischblasenmaßwerk gehört zu den Werken von Tania Mairitsch-Korte, die ab Freitag im Sandsteinmuseum zu sehen sind. Foto: Tania Mairitsch-Korte

Eine neue Ausstellung wird ab Freitag (19. März) im Sandsteinmuseum zu erleben sein. Unter dem Titel „Von Teitekerlken und Fischblasenmaßwerken“ werden Zeichnungen und Linoldrucke von Tania Mairitsch-Korte gezeigt.

„Ein Leben ohne Druckgrafik ist möglich, aber sinnlos.“ So variiert Tania Mairitsch-Korte einen Spruch von Loriot. Die 1972 in Unna geborene Künstlerin hat von 1995 bis 2001 an der Fachhochschule Münster Design mit den Schwerpunkten Illustration und Druckgrafik studiert. Seitdem ist sie als freie Künstlerin, aber auch als Dozentin für Zeichnung, Radierung und Linolschnitt an verschiedenen Instituten tätig – nicht nur im Umfeld ihrer jetzigen Heimatstadt Hamm, sondern auch in Bad Reichenhall und im österreichischen Stift Geras.

„Der Kontakt von Tania Mairitsch-Korte zum Sandsteinmuseum kam auf eine Weise zustande, die es vor 20 Jahren noch nicht gegeben hätte“, erläutert Museumsleiter Dr. Joachim Eichler – nämlich über die Instagram-Präsenz des Museums. Das Team des Museums stellt seit über einem Jahr mit Fotos und kurzen Filmen das Museum und seine Exponate auf dieser Internet-Plattform vor, und die selbst auf Instagram aktive Künstlerin wurde so auf das Havixbecker Museum aufmerksam. Sie kam nach Havixbeck und verarbeitete ihre Eindrücke zu Hause in Zeichnungen und Linolschnitten.

So kamen die Sagengestalten der Steinbrüche – die Teitekerlken – und auch das Fischblasenmaßwerk in ihr Werk. „Fischblasenmaßwerk“ nennt man die grundsätzliche Gestaltungsidee des im Museum ausgestellten Kirchenfensters aus St. Lamberti Münster.

Die Ausstellung ist ab Freitag zugänglich. Coronabedingt verzichten Tania Mairitsch-Korte und Dr. Joachim Eichler auf eine Eröffnung mit Gästen. Die Organisatoren hoffen auf die Möglichkeit, in der Mitte der Ausstellungszeit ein „Bergfest“ oder zum Ende eine „Finissage“ zu veranstalten. Die Ausstellung ist bis zum 2. Mai zu sehen. Der Eintritt ist wie immer freiwillig.

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