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DLRG sammelte 1605 ausgemusterte Exemplare ein

Weihnachtsbäume containerweise entsorgt

Havixbeck

Reichlich zu tun hatten 35 Ehrenamtliche der DLRG-Ortsgruppe bei der Tannenbaum-Aktion. 1605 ausrangierte Weihnachtsbäume sammelten die Helfer in Havixbeck und Hohenholte ein und brachten sie zum Wertstoffhof.

Von Ina Geske

Im hohen Bogen warfen die Helferinnen und Helfer der DLRG die von ihnen eingesammelten ausgemusterten Weihnachtsbäume in die auf dem Wertstoffhof bereitgestellten Container. Foto: Ina Geske

Die DLRG-Ortsgruppe Havixbeck hielt an ihrer Tradition fest und sammelte nach dem Dreikönigstag ausgemusterte Weihnachtsbäume der Havixbecker und Hohenholter ein. Nach einem Plus von 106 Bäumen im Vorjahr, trugen die Helferinnen und Helfer am Samstag nur noch 1605 Bäume zusammen, 113 Tannen weniger als zuvor.

Vom Tännchen bis zum Kaventsmann

Doch die 35 Ehrenamtlichen, allesamt nach der 2G-plus-Regel getestet, hatten dennoch einiges zu tun. Denn in den insgesamt neun Sammelgebieten galt es nicht nur kleine Tännchen auf die Ladeflächen der Transporter, die von den Garten- und Landschaftsbauunternehmen Arndt, Daldrup und Dirks sowie der Zimmerei Thier zur Verfügung gestellt worden waren, zu werfen. „Da sind schon einige Kaventsmänner dabei“, zeigten sich die Baumsammler beeindruckt. Schließlich war es nicht damit getan, die Bäume auf den Fahrzeugen zu verstauen, anschließend mussten sie noch in die auf dem Wertstoffhof der Gemeinde Havixbeck bereitgestellten Container befördert werden.

„Am Ende des Tages merkt man dann, was man getan hat“, wusste Malte Bertelmann, Jugendvorsitzender bei der DLRG-Ortsgruppe, zu berichten. „Aber wir machen die Arbeit dennoch gerne, auch wenn sie in diesem Jahr mal wieder etwas anders abläuft als üblich.“ Damit spielte er auf die Einschränkungen an, die das Coronavirus und das damit einhergehende Hygienekonzept mit sich brachten.

Spendendosen stehen in Bäckereien bereit

„Üblicherweise ist auch ein Großteil unserer Jugendgruppe dabei und sammelt direkt bei den Menschen Spenden für Ausbildungsmaterialien oder für die Durchführung von Ausflügen ein“, erklärte Bertelmann weiter. Zum Schutz der Mitglieder und der Bevölkerung habe man aber in Absprache mit Ulrike Overmeyer von der Gemeindeverwaltung erneut von dem direkten Kontakt abgesehen und um eine Überweisung der Spenden gebeten. Derzeit stehen auch noch Spendendosen bei den örtlichen Bäckereien, sodass Spendenwillige dort einen Obolus einwerfen können.

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