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Krippenspiel auf dem Kirchplatz

„Wir bilden eine Gemeinschaft“

Havixbeck

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen musste auf die Räumlichkeiten der St.-Dionysius-Kirche verzichtet werden. Stattdessen wurde die Szenerie für die Krippenfeier passend vor der Krippenlandschaft auf dem Kirchplatz aufgebaut. Trotz des regnerischen Wetters kamen viele Familien.

Von Ina Geske

Zahlreiche Familien waren trotz des schlechten Wetters auf dem Kirchplatz der St.-Dionysius-Pfarrkirche zusammengekommen, um sich das Krippenspiel des Kleinkinderwortgottesdienstes anzuschauen und gemeinsam die Geburt Jesu zu feiern. Foto: Ina Geske

Mit dem bekannten Geburtstagslied „Wie schön, dass du geboren bist!“, hatte sich das Team des Kleinkinderwortgottesdienstes ein ziemlich passendes Lied herausgesucht, um den Geburtstag des Jesuskindes zu feiern. Denn „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien . . .“ zauberte den zahlreichen Gästen des Krippenspiels auf dem Kirchplatz der St.-Dionysius-Pfarrkirche trotz des immer stärker werdenden Regens ein Lächeln ins Gesicht.

„Wir haben heute ein echtes Geburtstagskind auch noch dabei“, gratulierte Pater Erasmus der jungen Levke, die die Maria im folgenden Krippenspiel darstellte, zu ihrem Ehrentag und stimmte das Geburtstagslied erneut an.

Danke für das Kommen

„Ich finde es ganz großartig, dass trotz dieses blöden Wetters, trotz des Regens, so viele heute Nachmittag gekommen sind. Danke dafür“, freute sich Pater Erasmus, der bedauerte, dass die Krippenfeier wieder einmal anders verlaufen musste, als es sich das Team gedacht hatte. „Was wäre Weihnachten, ohne dass wir gemeinsam Gottesdienst feiern? Wir lassen uns durch nichts erschüttern.“

So musste aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen auf die Räumlichkeiten der Kirche verzichtet werden. Stattdessen wurde die Szenerie für die Krippenfeier passend vor der Krippenlandschaft auf dem Kirchplatz aufgebaut. So konnten sich die Besucher des Gottesdienstes außen herum versammeln und von allen Seiten sehen, wie Maria und Josef von Tür zu Tür zogen, um eine Her-berge für die Nacht zu finden, wie die Hirten mit ihren Schafen sich am offenen Feuer wärmten und wie die Engel kamen, um die frohe Botschaft zu verkünden und das Jesuskind auf der Welt zu begrüßen.

Gott hat uns unser Leben geschenkt

„Gott hat uns Jesus, seinen Sohn, geschenkt. Er hat auch uns unser Leben geschenkt und deshalb dürfen wir immer zu ihm kommen und dürfen ihn bitten“, erklärte der Pater den Anwesenden. So wünschten sich zum Beispiel die Kinder, dass die Menschen fröhlich sind, dass die Kinder und Erwachsenen, denen es nicht gut geht, dennoch etwas von der Weihnachtsfreude spüren, und dass die Menschen auf der Welt in Frieden zusammenleben.

Die Erwachsenen baten unter anderem darum, dass Jesus ihnen immer wieder bewusst mache, welch unbezahlbares Geschenk ihre Kinder seien.

„Wir gehören alle zusammen“

„Wir wissen, wir gehören mit Jesus alle zusammen. Wir bilden eine große Familie, eine Gemeinschaft“, machte Pater Erasmus allen beim Friedensgruß bewusst und wünschte allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.

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