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Friedensaktion im Stift Tilbeck

Zeichen der Solidarität

Havixbeck

Auch im Stift Tilbeck und an der Münsterlandschule blenden die Menschen den Krieg in der Ukraine nicht aus. Mit einer gemeinsamen Aktion setzten sie Zeichen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Friedensaktion formten auf dem Kapellenplatz eine große Friedenstaube. Foto: Stift Tilbeck GmbH

Viele Fragen, Ängste und Sorgen begleiten die Klientinnen und Klienten im Stift Tilbeck, die Schülerinnen und Schüler der Münsterlandschule und die Mitarbeitenden in beiden Einrichtungen seit Beginn des Krieges im Alltag. Die Bilder und Berichte aus dem Krieg sind beängstigend und machen sprachlos, schreibt das Stift in einer Pressemitteilung.

Nun setzten sie gemeinsam ein Zeichen der Solidarität: für die Menschen in der Ukraine, die angegriffen und auf der Flucht von ihren Familien getrennt werden, für die Menschen im Krieg, die in Angst vor Angriffen leben, und für die vielen Opfer, die der Krieg schon gefordert hat.

Allen Anwesenden war es wichtig, die Menschen in Russland nicht zu vergessen, die für den Frieden auf die Straße gehen und dafür ihre Freiheit riskieren, betont das Stift Tilbeck in seiner Pressemitteilung. „Sie leisten einen großen und mutigen Anteil daran, dass die Menschen aufgeklärt und ohne Manipulation über das Geschehen informiert werden.“

Russische Mitbürger und Demonstranten nicht vergessen

Eine Schülerin der Münsterlandschule formulierte bei dieser Gemeinschaftsaktion eine ebenso wichtige Bitte: „Bitte seien Sie auch solidarisch mit den russischen Nachbarn und Freunden, die hier leben. Sie können nichts für den Krieg und setzen sich ebenso wie wir alle für den Frieden ein.“

Im Stift Tilbeck gibt es in den Gruppen und Häusern viele Fragen, die Klientinnen und Klienten sind verängstigt. „All diesen Fragen müssen wir Raum geben. Und wir sind dankbar dafür, dass unsere Mitarbeitenden mit offenen Ohren und Augen unterwegs sind und sich die Gemeinschaft gegenseitig unterstützt“, so die Geschäftsführung der Stift Tilbeck GmbH.

Aus diesem lmpuls und den vielen Ideen und Fragen, wie geholfen werden kann und wie sich jeder einzelne solidarisch zeigen kann, wurde das Friedenssingen organisiert. An der Vorbereitung konnten sich alle beteiligen und kleine Friedenstauben ausschneiden, die nun ihren Platz auf dem Kapellenplatz gefunden haben, heißt es abschließend.

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