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Bundestagswahl in Lüdinghausen

27 Parteien auf dem Wahlzettel

Lüdinghausen

19 527 Lüdinghauser und Seppenrader sind bei der Bundestagswahl am 26. September wahlberechtigt. Die Vorbereitungen in der Verwaltung laufen auf Hochtouren.

-wer-

Im Bürgerbüro sind bereits zwei Wahlkabinen für die Briefwahl aufgestellt. Die Benachrichtigungen an die Bürgerinnen und Bürger gehen Zug um Zug in die Post. Foto: Peter Werth

Acht Direktkandidaten und 27 Parteien finden sich auf dem Wahlzettel, den die Lüdinghauser und Seppenrader am Wahlsonntag (26. September) – oder als Briefwähler deutlich früher – in Händen halten werden. Dort können sie dann ihre zwei Kreuzchen machen und damit über die künftige Regierungskonstellation in Berlin mitentscheiden.

Insgesamt 19 527 in Lüdinghausen und Seppenrade

Insgesamt, erklärt Fachbereichsleiter Dominik Epping, sind in Steverstadt und Rosendorf 19 527 Menschen wahlberechtigt. Das sind 283 mehr als bei der Bundestagswahl im Jahr 2017. Die Zahl könne sich allerdings noch geringfügig verändern wegen Weg- oder Zuzügen, so der Fachbereichsleiter. Auch die Stadt Lüdinghausen gehe von einer großen Zahl an Briefwählern aus. daher seien sieben Briefwahlbezirke installiert worden. Das entspreche der Zahl bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr.

Das Team um Fachbereichsleiter Dominik Epping hat die Vorbereitungen für den Wahlgang am 26. September getroffen. Foto: Stadt Lüdinghausen

Inzwischen sind auch die Druckaufträge für die Wahlunterlagen vergeben worden. Im Verlauf der nächsten Woche würden die Wahlbenachrichtigungen in verschiedenen Chargen an die Bürgerinnen und Bürger verschickt. Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben wolle, könne dies bis zum 24. September beantragen. „Wir haben bereits zwei Anforderungen erhalten – eine aus Kanada und eine aus Australien“, sagt Epping. In Ausnahmefällen – etwa bei einer akuten Erkrankung – könnte die Stimmabgabe per Briefwahl auch noch am 25. oder gar 26. September erfolgen.

Wahllokale in Schulen, Vereinsheimen und Kitas

Die Vorbereitungen auf den Wahltag selbst gehen am Freitag vor dem Wahlsonntag in die heiße Phase. Dann würden die Wahllokale eingerichtet. Die finden sich wie gehabt in Schulen, Vereinsheimen und Kitas. Für die Wahlhelfer gebe es am 22. September eine Schulung, damit sie ihre Aufgaben reibungslos absolvieren können. „Wir brauchen 144 ehrenamtliche Helfer“, sagt Epping. 113 positive Rückmeldungen gebe es derzeit. Bedenken, dass es am Ende nicht reichen werde, hat er indes nicht.

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