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Polizeieinsatz

39-Jähriger wieder auf freiem Fuß

Lüdinghausen

Bei dem 39-jährigen Mann, der am Samstag mit Schüssen in die Luft auf einem Campingplatz für einen Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos gesorgt hatte, hat die Polizei weitere Waffen gefunden. Weil er dafür über keine entsprechende Erlaubnis verfügt, erwartet ihn nun eine Ordnungsstrafe.

Peter Werth

Ein Spezialeinsatzkommando hatte einen 39-Jährigen am Samstag auf einem Campingplatz in Lüdinghausen in Gewahrsam genommen. Foto: Symbolbild

Der 39-jährige Lüdinghauser, der in der Nacht zu Samstag (18. Juli) für einen Einsatz von Spezialeinsatzkräften der Polizei gesorgt hatte, ist wieder auf freiem Fuß. Das bestätigte Britta Venker, die Pressesprecherin der Kreispolizei Coesfeld am Montag auf WN-Nachfrage.

Der Mann hatte auf einem Campingplatz in der Bauerschaft Berenbrock, wo er auch seinen Wohnsitz hat, mehrere Schüsse in die Luft abgegeben (WN berichteten). Daraufhin hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert. Die hatte ihn vor Ort in Gewahrsam genommen. Bei ihm waren zudem mehrere weitere Waffen gefunden worden.

Bei diesen, so Venker, handele es sich allerdings um sogenannte PTB-Waffen. Das sind etwa (Schreckschuss-) Pistolen oder Revolver, mit denen Reizstoffe verschossen werden. Da der Mann allerdings nicht über einen entsprechenden Schießerlaubnisschein verfüge, werde gegen ihn wohl eine Ordnungsstrafe verhängt. Tatsächlich „scharfe Waffen“ seien bei ihm nicht entdeckt worden, erklärte die Pressesprecherin.

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