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FBS-Familienwegweiser neu aufgelegt

Alle Informationen in einem Ordner

Lüdinghausen

Der FBS-Familienwegweiser ist ein Willkommensgruß für junge Eltern zu einer Reihe von Maßnahmen, die Familien in Lüdinghausen unterstützen und stärken. Die neue Auflage der Info-Mappe ist nun erhältlich.

-acf-

Boris Sander (v.l.) und Annika Wille von der Familienbildungsstätte sowie der Beigeordnete Matthias Kortendieck (2.v.r.) stellen den neu aufgelegten Familienwegweiser im Zuge des Elterncafés den Müttern Zena Ali und Stephanie Rusche (r.) vor. Foto: Ann-Christin Frank

In einer Kooperation der Stadt Lüdinghausen und der örtlichen Familienbildungsstätte (FBS) ist der Familienwegweiser entstanden, der sich an Eltern mit einem Neugeborenen richtet. Darin informiert die FBS über Unterstützungsangebote im Zuge der Kindesentwicklung.

Am Freitag hat das erste Elterncafé nach der Sommerpause stattgefunden. „In diesem Zusammenhang besteht für Eltern die Gelegenheit, sich den Familienwegweiser abzuholen und das mit einem Informationsgespräch über die darin enthaltenen Angebote zu verbinden“, erklärt Annika Wille, pädagogische Mitarbeiterin bei der FBS beim Pressegespräch zu dem neu herausgegebenen Infomaterial.

Sowohl im Elterncafé, jeweils am Freitagvormittag in der Familienbildungsstätte, als auch bei einem möglichen Besuch in den Familien, können die frisch gebackenen Mütter und Väter den Familienwegweiser erhalten. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben sich auch bereit erklärt, den Eltern diesen Ordner als Willkommensgruß an die Haustür zu hängen“, sagt Wille und ergänzt: „Informierte Eltern hätten es einfach leichter mit diesem Ordner, in dem sich viele unterschiedliche Informationen rund um das Leben mit einem Neugeborenen befinden.“

Willkommensgruß der Familienbildungsstätte

Seit 2007 gehöre der Willkommensgruß für junge Eltern zu einer Reihe von Maßnahmen, die Familien in Lüdinghausen unterstützen und stärken. Ein Neugeborenes bringe viele Veränderungen mit sich und manchmal fühlten sich junge Eltern in der neuen Lebensphase allein gelassen oder haben Hemmungen, sich in Richtung der städtischen Hilfsangebote zu öffnen, ergänzt der Beigeordnete Matthias Kortendieck. Im Wegweiser für Familien seien daher auch wirtschaftliche Hilfen, Notfallnummern und ein Elternbildungsgutschein im Wert von 40 Euro enthalten.

„Die Mitarbeiterinnen des ehrenamtlichen Familienbesuchsdienstes bieten daher in allen Lebenslagen Unterstützung an, und sind als persönliche Ansprechpartnerinnen auch bei heiklen Themen ansprechbar“, stellt Wille heraus.

Bei einem ebenso möglichen Besuch im Haushalt der jungen Familien finde keine Kontrolle der Eltern statt, sondern die Vermittlung von Kontakten und Netzwerken zu einem gelungenen Aufwachsen stehen im Vordergrund. Es gehe darum, eine Vertrauensbasis zu schaffen und die Eltern zu ermutigen, sich im Bedarfsfall Hilfe zu holen. Ein besonderes Anliegen des Besuchsdienstes sei der Aufbau eines optimal funktionierenden Netzwerkes.

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