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Proben für plattdeutsches Theaterstück laufen trotz Corona weiter

„Alle Spieler sind hochmotiviert“

Lüdinghausen

Plattdeutscher Verein und Landjugend lassen sich nicht unterkriegen. Akteure beider Gruppierungen proben trotz Corona-Pandemie weiter für ihr neues Stück „Nix äs Ärger vör de Wahl“.

Von Ulrich Reismann

Die Spieler des Plattdeutschen Vereins und der Katholischen Landjugend haben sich dazu entschlossen, mit den Theaterproben weiterzumachen. So will man sich die Möglichkeit offen halten, im Januar spielen zu können. Foto: Ulrich Reismann

Wie geht man mit der augenblicklichen Corona-Lage am besten um? Die Spieler des Plattdeutschen Vereins (PVL) und der Katholischen Landjugend (KLJB) haben lange überlegt – und sich dann entschieden. Und zwar dazu, mit den Proben für das neue Theaterstück weiterzumachen. Um sich so alle Möglichkeiten offen zu halten. Ob dann im Januar wirklich gespielt werden kann, lasse sich momentan noch nicht sagen.

Jetzt aber schon alle Hoffnung darauf aufgeben: Nein, das wollen sie nicht. „Mit einer Absage hätten wir jetzt schon eine Entscheidung vorweggenommen, die unumkehrbar ist. Das wollten wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt – auch im Interesse unseres Publikums – vermeiden“, erklärte die PVL-Vorsitzende Kirsten Altenbockum. Deshalb wird in der Berenbrocker Schule zweimal die Woche weitergeübt.

„Nix äs Ärger vör de Wahl“

Momentan sei man noch optimistisch, dass es im Januar unter strikter Einhaltung der 2G-plus-Regeln eine Chance fürs Theaterspielen geben wird. Und diese Chance gelte es zu wahren.

„Alle Spieler sind hochmotiviert“, gibt Altenbockum das Meinungsbild wieder. Deshalb halte man denn auch bis auf Weiteres an dem vorgesehenen Vorverkauf-Start am 20. Dezember fest. Die Eintrittskarten wird es diesmal – das ist neu – im Pfarrheim St. Felizitas an der Felizitas-Kirche geben. Die Premiere ist für den 8. Januar (Samstag, 17 Uhr) in der Aula der Sekundarschule angepeilt, fünf weitere Vorstellungen sollen dann folgen. Zur Aufführung bringen möchte man den plattdeutsche Schwank „Nix äs Ärger vör de Wahl“ von Wilfried Reinehr. Folgende Spieler wünschen sich, dass das auch möglich sein wird: Nicole Ahlers, Hedwig Deilmann, Jan-Bernd Edelbusch, Mecky Hohenlöchter, Christian Krechtmann, Pia Lütke Brochtrup, Eva Lütke Entrup, Johannes Resing, Franz Rolf, Dirk Schoppmann sowie Christina Lütke Scharmann und Nicole Prott als Souffleusen. Regie führt Heinz Altenbockum. Aktuelle Infos gibt es auch im Internet. 

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