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Umgestaltung der Wolfsschlucht

Arbeiten gehen zügig voran

Seppenrade

Derzeit wird die Wolfsschlucht in Seppenrade aufwendig umgestaltet. Die Arbeiten liegen voll im Plan, teilt die Stadt mit.

wn

Die Kosten der Umgestaltung der Wolfsschlucht werden zu 80 Prozent vom Land gefördert. Foto: Stadt Lüdinghausen

Die Arbeiten zur Umgestaltung der Wolfsschlucht in Seppenrade sind gut vorangeschritten. Der Schlamm aus den drei Stauteichen ist bereits abgefahren, die drei Staustufen sind zurückgebaut und das neue Bachbett ist vorbereitet, sodass das Wasser nun wieder einen natürlichen Bachlauf entwickeln kann, teilt die Stadt in ihrer Pressemitteilung mit.

Der Rundweg um die Wolfsschlucht wird zurzeit ebenfalls bearbeitet. Der Weg wurde vom Bewuchs befreit, behindertengerecht und für eine neue wassergebundene Decke vorbereitet. Der Bereich wird das gleiche Oberflächenmaterial wie die Wege in der „StadtLandschaft“ in Lüdinghausen erhalten. Er wird 1,80 Meter breit sein und eine seitliche Bankette bekommen.

Damit das Niederschlagswasser nicht den Weg hinunterläuft, werden schräg angeordnete Rinnen in die Wege eingebracht. So kann das Wasser gezielt in die Schlucht abgeleitet werden. Zudem wurde ein neuer Pfad durch die Obstwiese angelegt, da es bisher keine Möglichkeit gab, mit dem Rollstuhl oder Rollator in die Schlucht zum Gewässer zu gelangen. Künftig werden alle Bürger diese Bereiche über den neuen barrierearmen Zugang erleben können, heißt es in dem Pressetext.

Am oberen Rand der Schlucht soll darüber hinaus eine ebenerdige Aussichtsplattform einen Blick in die – für viele wohl unvermutete – Tiefe des Geländes ermöglichen. „Uns war es wichtig, dieses für Seppenrade sehr wertvolle Kleinod durch die Umgestaltung mehr ins öffentliche Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken“, wird Bürgermeister Richard Borgmann zitiert. Einigen Bürgern sei vielleicht gar nicht bewusst, dass sie so einen ökologischen Schatz ganz in ihrer Nähe haben.

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union – finanziert aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) – fördern die Baukosten zu 80 Prozent.

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