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Coronavirus-Schutz: Dieter Rös bricht eine Lanze für FFP 2-Modelle

Auch auf die Art der Maske kommt es an

Lüdinghausen

Als er die Bilder von Kanzlerin Merkel sah, wie sie vergangene Woche mit FFP 2-Maske den Teil-Lockdown verkündet hat, atmete Dieter Rös auf. Denn für ihn ist das medizinische Schutzutensil „eine zielführendere Maßnahme, als das Hoffen auf einen nachhaltig wirksamen Impfstoff“. Er wünscht sich, dass künftig mehr Menschen diese Art der Masken tragen.

Annika Wienhölter

Dieter Rös hat Jahrzehnte lang in verschiedenen Kliniken gearbeitet. Er weiß, welchen effektiven Schutz FFP 2-Masken, wie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sie trägt, bieten. Er hofft, dass während der aktuellen Corona-Krise mehr Menschen regelmäßig das medizinische Utensil tragen. Foto: privat

Als die Bundeskanzlerin nach dem jüngsten Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten einen zweiten Teil-Lockdown für November verkündete, war Dieter Rös angesichts der verschärften Maßnahmen zum Eindämmen der Pandemie nicht nur deprimiert. In erster Linie hätten ihn die Bilder von Angela Merkel in den Medien motiviert. Warum? Weil die deutsche Regierungschefin eine FFP 2-Maske getragen habe, erklärt der 63-jährige Lüdinghauser. Und er, der weit mehr als 40 Jahre in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet hat, ist ein Verfechter dieses speziellen Mund-Nasen-Schutzes. Für den gelernten Krankenpfleger, der in den Kliniken in Dortmund, Wiesbaden und Lüdinghausen sowohl in der Maximalversorgung und in der Anästhesie als auch auf den Intensivstationen vielfältige Erfahrungen gesammelt hat, sind FFP 2-Masken „das wirksamste Mittel, um dem Virus eine Schrank runterzulassen. Anders formuliert: eine Barriere in zwei Richtungen“, betont Rös. Denn: Wenn jemand, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, einen solchen Schutz nutzt, „kommt der Erreger aus seinem Wirt nicht mehr heraus und in einen neuen auch nicht herein“, erklärt der vierfache Vater. „Das Immunsystem des Infizierten macht ihm den Garaus – und das war‘s.“ Für ihn ist das konsequente Tragen von FFP 2-Masken insbesondere in Räumen mit hoher Aerosolbelastung und bei Kontakten mit Risikopersonen eine „zielführendere Maßnahme, als das Hoffen auf einen nachhaltig wirksamen Impfstoff“.

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