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Um- und Neubauten für die Sekundarschule

Auch die Halle muss weg

Lüdinghausen

In den kommenden Jahren nimmt die Sekundarschule immer mehr Gestalt an. Rund 6,6 Millionen Euro werden in den Neubau einer Turnhalle sowie naturwissenschaftlicher Räume und die Umgestaltung bestehender Flächen in Haupt- und Realschule investiert.

Peter Werth

Drei Jahrgänge besuchen bereits die Sekundarschule in Lüdinghausen. In den kommenden Jahren wird im Schulzentrum an der Tüllinghofer Straße intensiv um- und neu gebaut. Foto: nit

Eine neue Zweifach-Turnhalle, naturwissenschaftliche und vier Integrations-Räume, ein Selbstlernzentrum – die Stadt Lüdinghausen wird in den nächsten Jahren rund 6,6 Millionen Euro in die Sekundarschule investieren. Nach und nach sollen auch die beiden Baukörper, in denen derzeit noch Haupt- und Realschule ihre Heimat finden, in den Komplex inte­griert werden. Die Pläne dafür werden am heutigen Dienstag den Mitgliedern des Bauausschusses vorgestellt.

Vor dem Bau steht allerdings der Abriss. So wird die Uralt-Turnhalle an der Tüllinghofer Straße dem Neubau von Turnhalle und naturwissenschaftlichem Bereich für die Fächer Biologie, Physik und Chemie weichen müssen, ebenso wie ein kleinerer Trakt der Hauptschule.

Es sollen eine neue Sporthalle und Fachräume entstehen. Foto:

Allein 4,36 Millionen Euro – so die aktuellste Kostenrechnung – wird der Neubau der Sporthalle samt darüberliegendem Klassentrakt kosten. Mit etwa 1,42 Millionen Euro schlägt der Umbau im Bestand zu Buche: Kellerumbau zu Fachräumen, Brandschutzmaßnahmen sowie die Errichtung des Übergangs vom Neu- zum Altbau. In diesem Budgetposten ist zudem ein Blockheizkraftwerk enthalten, das das gesamte Schulzentrum mit Wärme versorgen soll, geht aus der Verwaltungsvorlage hervor. Insgesamt 525 000 Euro werden für die Erschließung sowie die Außenanlagen prognostiziert. Für die Ausstattung des Gebäudes sind noch einmal circa 290 000 Euro fällig.

Die alte Turnhalle gehört bald der Vergangenheit an. Foto: nit

Fördermittel von Bund und Land

Allerdings muss die Stadt diese Summen nicht komplett alleine aufbringen. Aus verschiedenen Fördertöpfen von Bund und Land kann sie mit finanzieller Unterstützung rechnen. So kann sie auf 700 000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier“ zählen. Nachdem das Land NRW im März ein neues Förderprogramm mit demselben Titel aufgelegt hatte, wurde erneut ein Förderantrag auf den Weg gebracht, der im besten Fall weitere 700 000 Euro bringen könnte. Gefördert würden dann die vier Integrationsräume für die Sekundarschule so-   wie die Stelle eines Integrationsmanagers.

In Sachen Kosten verweist die Verwaltung in ihrer Vorlage ausdrücklich darauf, dass angesichts der konjunkturellen Lage im Baugewerbe „Kostenrisiken durch ungünstige Ausschreibungsergebnisse nicht unbetrachtet bleiben“ dürften.

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