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„Mittwochs in . . .“  präsentiert

Auf der Burg statt in der Borg

Lüdinghausen

Flexibel was der Lüdinghauser Eventgastronom Wilfied Reckers schon immer. Kein Wunder also, dass der Chef von „Mittwochs in . . .“ sich nicht so leicht von Corona ausbremsen lässt. In Zusammenarbeit mit Lüdinghausen Marketing hat er jetzt unter dem Namen „Sommer auf der Burg* eine Alternative aus dem Hut gezaubert.

Beate Niessen

Präsentieren das Plakat zum neuen Angebot „Sommer auf der Burg“: Wilfried Reckers (r.) von „Mittwochs in . . .“ und Nadine Wenge und Stefan Wiemann von Lüdinghausen Marketing. Foto: ben

Not macht bekanntlich erfinderisch. Und so haben Wilfried Reckers von „Mittwochs in . . .“ und Stefan Wiemann, Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing, kurzerhand zwei Buchstaben ausgetauscht und damit aus der Borg die Burg gemacht. Wobei, ganz so einfach war es dann doch wieder nicht. „Lange Zeit war ja gar nicht klar, ob wir den Lüdinghausern in diesem Sommer überhaupt etwas bieten können“, erzählt Reckers, der seit mittlerweile acht Jahren das beliebte Open-Air-Format in den Sommerferien organisiert. Doch so wie sonst wird es dieses Mal dank Corona nicht laufen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Wilfried Reckers

„Einfach mal vorbeikommen, herumschlendern und mit dem oder anderen zusammenstehen und quatschen – das lassen die Auflagen im Moment schlicht nicht zu“, so der Eventgastronom. Stattdessen heißt es jetzt vor dem Spaß erst einmal Eintrittskarten kaufen, und zwar ab dem morgigen Samstag bei LH Marketing im Lüdinghaus an der Borg. Und auch nur dort, wie Wiemann bestätigt. „Aus organisatorischen Gründen können wir keinen Onlineverkauf der Tickets anbieten.“ Denn beim Ticket zum Preis von acht Euro muss auch angegeben werden, mit wie vielen Personen man zusammensitzen möchte. Wie in der Gastronomie sind das derzeit maximal bis zu zehn Personen, unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie kommen. „Entsprechend dieser Angaben können wir dann die Verteilung der Stühle und Tische im Innenhof der Burg Lüdinghausen vornehmen“, so Reckers. Der neue Standort ist nicht zufällig gewählt, lässt sich hier ein kontrollierter Zugang deutlich leichter organisieren.

Maximal 100 Tickets pro Veranstaltung dürfen über die Theke gehen. Die Eintrittskarten werden zum einen Felder besitzen, in denen die Besucher ihre persönlichen Daten eintragen, und zum anderen eine Nummer, die dem späteren Sitzplatz entspricht. Apropos sitzen: die gewohnten Getränke vom Bierstand, der Weinlounge oder der Cocktailbar sowie unterschiedliche Leckereien werden vom Servicepersonal bis an den Sitzplatz gebracht – mit Mundschutz versteht sich. Den gilt es auch für die Besucher zu tragen, sobald sie nicht an ihrem Platz sitzen. „Aber das kennen die meisten ja inzwischen auch vom ganz normalen Retaurant- oder Kneipenbesuch“, so Reckers.

Ticketverkauf startet am 4. Juli im Lüdinghaus

Und noch etwas wird in diesem Jahr anders sein: die Termine liegen nicht mehr nur auf einem Mittwoch pro Woche. Stattdessen wird es zunächst in der zweiten Julihälfte insgesamt sechs Termine geben: am 15., 16. und 17. Juli sowie am 22., 23. und 24. Juli – sprich immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 19 bis 22 Uhr. Die Bühnenacts stehen für diese Termine ebenfalls bereits fest. Am 15. Juli (Dienstag) macht die sechsköpfige Formation „Five DRAUF“ aus Lüdinghausen mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Rock, Pop, Latin und Blues den Anfang.

Sollte das Format „Sommer auf der Burg“ gut angenommen werden, seien weitere sechs Termine im August und September in Absprache mit der Stadt geblockt worden. „Ich bin gespannt, ob die Lüdinghauser mir wie gewohnt die Treue halten“, orakelt Gastronom Reckers. Vielleicht nehme ja auch der eine oder andere die Gelegenheit wahr, für gleich mehrere Termine Tickets zu erwerben. Denn, wie gesagt, bei 100 ist – zumindest Stand heute – Schluss.

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