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Vereinsheim des Kleingartenvereins „Auf der Geest“ niedergebrannt

Bis auf die Grundmauern

Lüdinghausen

Nur noch eine Ruine blieb vom Vereinsheim der Lüdinghauser Kleingärtner übrig. Das gebäude brannte am frühen Samstagmorgen trotz des Großeinsatzes der Lüdinghauser Feuerwehr komplett ab.

Peter Werth

Ein Raub der Flammen wurde am Samstagmorgen das Vereinsheim der Kleingartenanlage „Auf der Geest“. Foto: Peter Werth

Bis auf die Grundmauern brannte am frühen Samstagmorgen das Vereinsheim des Kleingartenvereins „Auf der Geest“ nieder. Der Löschzug Lüdinghausen der Freiwilligen Feuerwehr, der um 4.55 Uhr alarmiert wurde, war mit 50 Kräften vor Ort. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Gebäude schon komplett in Flammen“, erklärte Wehrführer Günter Weide.

Nicht ungefährlich gestalteten sich die Löscharbeiten auch durch aufgrund der großen Hitze immer wieder explodierende Schieferplatten, die durch die Luft flogen. Die Brandursache steht bislang nicht fest. Auch der Vereinsvorsitzende Sergej Kurnosov, der von der Polizei benachrichtigt worden war, war angesichts der Situation vor Ort ratlos. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Sie beziffert den Schaden auf mindestens 100 000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.

Wehrführer Günter Weide

Die Straße Valve sowie weitere angrenzende Straßen waren während der Löscharbeiten zwischen den beiden Kreisverkehren Friedhof und Selmer Straße gesperrt. Im Anschluss an die Löscharbeiten mussten die Fahrbahnen wegen gefrierenden Löschwassers durch den Streudienst wieder befahrbar gemacht werden. Bis gegen Mittag war die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, erklärte der Wehrführer.

Doch damit sei der Einsatztag noch nicht beendet gewesen, berichtete Weide am Sonntag. Am Samstag gegen 21.30 Uhr musste ein Löschzug der Wehr ausrücken, um einen Küchenbrand in einem Wohnhaus in der Münsterstraße zu löschen.

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