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VSR-Gewässerschutz bietet Untersuchung an

Brunnenwasser testen lassen

Lüdinghausen

Damit kein Leitungswasser für das Gießen der Pflanzen oder das Befüllen des Planschbeckens verwendet werden muss, haben sich viele Gartenbesitzer für einen Brunnen entschieden. Die gemeinnützige Organisation VSR-Gewässerschutz bietet am Montag (30. August) auf dem Marktplatz in Lüdinghausen eine Untersuchung des eigenen Brunnenwassers an.

Chemietechniker Hans Josef Beutler wird am kommenden Montag im Labormobil auf dem Marktplatz in Lüdinghausen Brunnenwasserproben untersuchen. Foto: Anja Roth

Ein Brunnen im Garten ist Gold wert – das zeigten bereits die vergangenen Dürresommer. Damit kein Leitungswasser für das Gießen der Pflanzen oder das Befüllen des Planschbeckens verwendet werden muss, haben sich viele Gartenbesitzer für einen Brunnen entschieden. Um Gesundheitsgefahren auszuschließen, empfiehlt Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz, das Brunnenwasser auf Belastungen untersuchen zu lassen.

„Das Grundwasser kann durch die intensive Landwirtschaft mit Nitrat und Pestiziden belastet sein. Eine weitere Gefahr stellen Krankheitserreger dar, die durch verschiedene Einflüsse ins Brunnenwasser geraten können. Ein Brunnenwassertest bringt Klarheit, ob dieses zum Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken problemlos verwendet werden kann“, so Bareiß-Gülzow.

Labormobil macht Station auf dem Marktplatz

Die gemeinnützige Organisation VSR-Gewässerschutz bietet am Montag (30. August) auf dem Marktplatz in Lüdinghausen eine Untersuchung des eigenen Brunnenwassers an. Wasserproben können von 10 bis 12 Uhr am Labormobil bei Chemietechniker Hans Josef Beutler und Diplom-Ingenieur An­dreas Stumpf abgegeben werden. Eine Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine Kostenbeteiligung von zwölf Euro angeboten. Diese Untersuchung wird vor Ort durchgeführt, sodass die Bürger ihre Ergebnisse schon gegen Ende der Aktion abholen können.

Ausführliches Gutachten gegen Kostenbeteiligung

Gegen eine weitere Kostenbeteiligung werden die Wasserproben auf weitere Parameter und Bakterien untersucht. Das Team vom VSR-Gewässerschutz erstellt nach dieser Analyse ein ausführliches Gutachten, das dann nach zwei bis drei Wochen mit der Post zugesandt wird. „Es ist wichtig, dass jeder Brunnenbesitzer weiß, wofür er das Wasser bedenkenlos nutzen kann und wegen welcher Belastungen es zu Einschränkungen kommt“, wird Bareiß-Gülzow zitiert. Die Brunnenbesitzer würden mit ihren Messwerten nicht allein gelassen und könnten immer montags zwischen 14 und 16 Uhr unter

 0 28 31/ 9 73 10 84 anrufen und noch Fragen zu den Messwerten klären. Damit die Ergebnisse aussagefähig sind, sollten zur Probenahme und zum Transport Mineralwasserflaschen genutzt werden. Besonders geeignet sind bis zum Rand gefüllte 0,5-Liter-Kunststoffflaschen. Weitere Informationen zur Probenahme und Analyse sind der Homepage zu entnehmen.

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