Umfrage beim Heimattag in Seppenrade

Bürgermeister nimmt Anregungen auf

Lüdinghausen

Beim Heimattag im Mai wollte der Heimatverein von den Seppenradern wissen, was sie von ihrem Ort und der Gemeinschaft erwarten und wie sich der Heimatverein in Zukunft aufstellen soll. Die Ergebnisse stellten die Heimatfreunde jetzt Bürgermeister Richard Borgmann vor.

wn

Friedhelm Landfester (l.) und Thomas Wehlmann (r.) stellten Bürgermeister Richard Borgmann die Ergebnisse der Bürgerbefragung in Seppenrade vor. Foto: Stadt Lüdinghausen

Friedhelm Landfester und Thomas Wehlmann vom Heimatverein Seppenrade waren jetzt zu Gast im Rathaus, um Bürgermeister Richard Borgmann von den Ergebnissen ihrer Befragung der Besucher des Heimattages zu berichten. Der Heimatverein wollte wissen, was die Bürger von ihrem Ort und der Gemeinschaft erwarten und wie sich der Heimatverein in Zukunft aufstellen solle (WN berichteten).

Ein gemeinsamer Wunsch der Befragten war die Belebung des Kirchplatzes, um wieder ein Dorfzentrum entstehen zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte der Heimatverein unter anderem Gespräche führen, um den Wochenmarkt auf den Kirchplatz zu verlagern und weitere Aussteller für den Markt zu gewinnen. Diese Idee unterstütze der Bürgermeister, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. „Dies wäre ein erster wichtiger Schritt, um den Kirchplatz attraktiver zu gestalten und zu einem Versammlungsort für die Bürgerinnen und Bürger werden zu lassen“, wird Borgmann in dem Pressetext zitiert.

Dringender Wunsch der Pendler

Landfester und Wehlmann wiesen außerdem auf einen besonders dringenden Wunsch der Pendler hin. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere in Richtung Haltern, sei ein wichtiges Anliegen der Bürger. Borgmann erklärte, dass er dazu bereits viele Gespräche mit den Nachbarkommunen führe. Die Einführung einer Schnellbuslinie, die Haltern am See, Ascheberg, Lüdinghausen und Drensteinfurt miteinander verbindet, sei ein gemeinsames Ansinnen, für das er und seine Amtskollegen sich weiterhin mit Nachdruck einsetzen. So werde er mit den anderen Bürgermeistern in Kürze einen schriftlichen Antrag sowohl an den Zweckverband ÖPNV des Münsterlandes als auch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr stellen, eine solche Linie einzuführen.

Auch der Ausbau der Wolfsschlucht wurde von den Befragten genannt, um Seppenrade noch attraktiver werden zu lassen. Zu diesem Punkt hatte Borgmann dem Heimatverein Positives zu berichten, schreibt die Stadt. Der Landschaftsbeirat habe den Plänen endlich zugestimmt. Nun müsse der Förderantrag an die Bezirksregierung gestellt werden. Bei positivem Ausgang könne dann im nächsten Jahr mit der Umsetzung der Planungen begonnen werden. Zudem versprach der Bürgermeister, sich 2020 für die Erstellung eines Dorfentwicklungskonzeptes einzusetzen.

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