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Neuer Vorsitzender im Stiftungsrat

Bürgerstiftung geht mit Hans-Wilhelm Kayser in neue Phase

Lüdinghausen

Dr. Hans-Wilhelm Kayser ist neuer erster Vorsitzender im Stiftungsrat der Bürgerstiftung Lüdinghausen. Nicht nur sein Vorgänger Richard Borgmann verspricht sich von dem Wechsel positive Auswirkungen mit Strahlkraft.

-awf-

Dr. Hans-Wilhelm Kayser (l.) ist neuer erster Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung. Sein Vorgänger Richard Borgmann (Mitte) und Vorstandsvorsitzender Burkhard Kleffmann erwarten sich von dem Wechsel frischen Wind. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit einem Wechsel an der Spitze des Stiftungsrates geht für die Bürgerstiftung auch eine neue Phase der gemeinnützigen Arbeit in Lüdinghausen einher. Denn Dr. Hans-Wilhelm Kayser übernimmt seit Ende November das Amt als erster Vorsitzender von Richard Borgmann.

Soziales Engagement ist für Kayser eine Herzensangelegenheit. Bereits seit 1988 wohnt der Zahnarzt in Lüdinghausen und unterstützte mit seiner Praxis in Olfen durch Altgoldspenden gemeinnützige Institutionen. Eine zündende Idee ist brandaktuell: Kayser möchte seine Energiepauschale für einen guten Zweck spenden und andere ebenfalls dazu anregen. Ein Projekt, das die Bürgerstiftung schon bald genauer vorstellen möchte.

Positive Erwartungen – nicht nur für die Stiftung

„Ich gehe zum Ende des Jahres in den Ruhestand und möchte meine neue Freizeit sinnvoll gestalten“, fasst Kayser die Entscheidung zur Übernahme des Amtes zusammen. Es begann mit der Idee zur Spendenaktion, gefolgt von Gesprächen mit Richard Borgmann und dem Vorstandsvorsitzenden Burkhard Kleffmann, und schon bald war für Kayser klar: „Das fühlt sich nach einer schönen und sinnvollen Beschäftigung an.“

Borgmann, der seit 2014 im Stiftungsrat tätig ist, will derweil gerne den Weg für neue Ideen frei machen. Vom Wechsel, da ist sich Borgmann sicher, wird nicht nur die Stiftung, sondern die gesamte Lüdinghauser Bürgerschaft profitieren: „Die Stiftung hat viel Segensreiches bewegt. Nun kommen neue Gedanken hinzu.“

Eigene Initiativen im Mittelpunkt

Kurze Kommunikationswege, Einsatz aus tiefstem Herzen und das Zusammenkommen von engagierten Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen: All das macht auch für Burkhard Kleffmann die Arbeit in der Stiftung so besonders. „Es ist für uns die nächste Phase.“ Neben einer Vielzahl an neuen Förderanträgen zum Jahresende stehen dabei nun auch eigene Initiativen im Mittelpunkt der Arbeit. „Jeder in der Stiftung hat eigene Berührungspunkte, und wir bekommen so natürlich sehr viel mit“, fasst er die Arbeitsatmosphäre zusammen. Von Alkoholprävention und Anti-Mobbing-Initiativen bis zum „Mentoringprogramm“: Die Stiftung will weiterhin als „Möglichmacher“ in Lüdinghausen fungieren und mehr denn je ihre eigenen Ideen ins Stadtleben einbringen.

Kayser lebt sein Engagement derweil auch außerhalb von Lüdinghausen aus und bringt so etwa seine Erfahrung als Zahnarzt im März ehrenamtlich im Senegal ein. Kleffmann und Borgmann sind sich angesichts der Amtsübernahme durch Kayser schon jetzt sicher: Mit solcher Energie an der Spitze des Stiftungsrates kann die nächste Stufe der Stiftungsarbeit erfolgreich gezündet werden.

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