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Kreis Coesfeld untersucht Gewässer rund um die Burg Vischering in Lüdinghausen

Damit den Fischen nicht die Luft ausgeht

Lüdinghausen

Rund um die Burg Vischering nimmt der Kreis Coesfeld regelmäßig Wasserproben. So werde der Sauerstoffgehalt des Wassers geprüft, heißt es in einer Mitteilung.

wn

Der Kreis Coesfeld untersucht regelmäßig den Sauerstoffgehalt in den Gewässern rund um die Burg Vischering. Foto: Kreis Coesfeld

Der Kreis Coesfeld hat die Messungen zur Beurteilung der Wasserqualität der Gräften um Burg Vischering und der zuführenden Stever/Mühlenstever an verschiedenen Punkten wieder aufgenommen. Mit den Messungen wurde erstmalig im Hochsommer 2020 begonnen, nachdem eine spezielle Messsonde angeschafft wurde, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises. Im Vordergrund stehe dabei der Sauerstoffgehalt im Wasser der Gräften, um insbesondere zu beurteilen, ob den Fischen und anderen Kleinstlebewesen im Wasser ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. Denn die heiße Wetterperiode im vergangenen Jahr habe der Sauerstoffversorgung der Gräften erheblich zugesetzt, sodass die Feuerwehr mit einer Belüftung und Umwälzung des Gräftenwassers unterstützend eingreifen musste.

Da ähnliche Witterungsverhältnisse durchaus auch in kommenden Jahren wieder eintreten können, wurden zwischenzeitlich spezielle Belüftungsaggregate, wie sie auch bei der Bewirtschaftung von Fischteichen beziehungsweise auch in Münster am Aasee eingesetzt werden, angeschafft, so der Kreis. Die Messungen dienten dazu, einen Überblick über die Sauerstoffversorgung zu erhalten und falls notwendig, die Belüftungsaggregate zum Einsatz zu bringen. „Die Messwerte dieser Wochen zeigten hervorragende Sauerstoffversorgung, was bei den kühlen Temperaturen auch zu erwarten war“, teilt der Kreis weiter mit. Auch die abgesenkten Wasserspiegel in den Gräften wegen der gegenwärtigen Bauarbeiten an den Brücken hätten keinen negativen Einfluss auf die Sauerstoffversorgung.

Dennoch sei der Sommer in Reichweite und niemand vermöge, eine sichere Prognose über den weiteren Verlauf der Temperaturen zu geben. Steigende Wassertemperaturen in den Gräften, wie im vergangenen Jahr auf bis zu 25 Grad, hätten eine erhebliche Sauerstoffverminderung zur Folge. Daher seien kontinuierliche Messungen die beste Vorsorge, heißt es abschließend.

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