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Seniorenbeirat und „Bürger für Bürger“ tagten gemeinsam:

Dank an „Helfende Hände“

Lüdinghausen

Vorlesestunden im Kindergarten oder Besuchsdienst im Seniorenheim – weiter könnte der Bogen kaum gespannt sein, geht es um den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Vereins „Bürger für Bürger“. Am Mittwochvormittag kamen sie im Rahmen der Jahresversammlung des Seniorenbeirates (siehe Bericht unten) zur Mitgliederversammlung in den Kapitelsaal.

Beate Niessen

Im Kapitelsaal fand die Mitgliederversammlung von „Bürger für Bürger“ statt. Hauptschullehrer Frank Wöstmann (r.) dankte dem Verein für die Unterstützung. Foto: ben

Zwei Jahre nach Gründung des Vereins, der sich unter dem Motto „Helfende Hände“ den Ausbau ehrenamtlicher Hilfen in der Steverstadt auf die Fahnen geschrieben hat, skizzierte Vorsitzender Artur Friedenstab ein erfreuliches Bild. „Wir haben in dieser relativ kurzen Zeit eine Menge erreicht. Trotzdem müssen wir weiter daran arbeiten, noch mehr Menschen bekannt zu werden.“ Viele Bürger wüssten noch zu wenig über die Hilfsangebote des Vereins. Aber nur wer auch Kenntnis davon habe, könne diese Hilfe in Anspruch nehmen. „Da braucht es Geduld und Ausdauer“, so der Vorsitzende.

Wie dankbar das Engagement des Vereins bereits aufgenommen wird, wurde schnell in dem Redebeitrag von Frank Wöstmann, seit 13 Jahren Lehrer an der Gemeinschafts-Hauptschule, deutlich: „Vor dem Hintergrund, dass wir seit vier Jahren Inklusion an unserer Schule leben, also integrative Klassen mit Kindern mit Förderbedarf unterrichten, sind wir besonders dankbar für ihre Unterstützung.“ So sei es eine große Entlastung, wenn zum Beispiel Vereinsmitglieder einzelnen Schülern Lesetraining oder auch Hilfe bei Matheaufgaben geben würden. „Und es gäbe sicher noch mehr Möglichkeiten zu helfen“, so Wöstmann. Als ein Beispiel unter vielen nannte er die Suche nach Praktikumsplätzen oder auch das Schreiben von Bewerbungen. „Nicht alle Schüler schaffen das alleine. Und wo das Elternhaus nicht in der Lage ist zu helfen, wäre es toll, wenn es Menschen gäbe, die diese Schüler an die Hand nehmen.“

Vorstandsmitglied Karin Deinert nutzte die Versammlung, um darauf hinzuweisen, dass man weiter neue Mitglieder und neue Ideen suche. „Wir sind offen für Jeden, der sich engagieren möchte.“

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