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Kunst-Team des KAKTuS Kulturforums Lüdinghausen stellt Arbeit vor

„Darin steckt Manpower ohne Ende“

Lüdinghausen

Übert die vielfältige Arbeit des KAKTuS Kulturforums informierte jetzt das Kunstteam – Dietmar Wittekind, Radu Stefanescu, Silvia Hesse-Böcker und Christiane Heckelmann – Bürgermeister Ansgar Mertens. Dabei ließ es durchblicken, auch in Corona-Zeiten nicht untätig zu sein.

wn

Kunst in ihren unterschiedlichsten Facetten zeigt das KAKTuS-Team in den Räumen der Burg Lüdinghausen. Davon hat sich auch Bürgermeister Ansgar Mertens ein Bild gemacht. Foto: Stadt Lüdinghausen

Eine ganze Menge in petto hat das KAKTuS-Kulturforum für das Jahr 2021. Wie andere Kultureinrichtungen leidet auch der KAKTuS unter den vielen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Jetzt hat das Kunst-Team des KAKTuS Bürgermeister Ansgar Mertens seine vielfältige Arbeit in den Räumen der Burg Lüdinghausen vorgestellt. Zum Team gehören Dietmar Wittekind, Radu Stefanescu, Silvia Hesse-Böcker und Christiane Heckelmann.

Bereits seit zehn Jahren arbeiten sie miteinander und seien über diesen Zeitraum zu einem tollen Team zusammengewachsen, so Hesse-Böcker. Über 50 Ausstellungen wurden in dieser Zeit bereits auf die Beine gestellt, die auch über Lüdinghausen hinaus große Anerkennung erfahren haben. „Im Schnitt haben wir 1500 Besucher“, erzählt Hesse-Böcker. „Unser Bekanntheitsgrad hat über die Jahre immer weiter zugenommen.“

Immer wieder positiv bemerkt werde von den Besuchern, dass die Ausstellungen kostenfrei sind. Dies sei aber nur möglich, weil sich die Freiwilligen vom KAKTuS so stark einbringen. „Da steckt Manpower ohne Ende drin“, macht Hesse-Böcker deutlich.

Burg Lüdinghausen bietet Plattform für junge Künstler

Der Schwerpunkt liegt darauf, jungen Künstlern in der Ausbildung oder denjenigen, die gerade die Kunsthochschule verlassen haben, eine Plattform zu bieten. „In unseren Räumen haben sie die Möglichkeit, in wunderbarer Lage auch großformatige Arbeiten ausstellen zu können“, erklärt Heckelmann. Ihr gefalle besonders die Vielfalt der Ausstellungen. „Wir hatten hier schon Künstler, die nur mit Pigmenten malen, die ihre Bilder klecksen oder auch Skulpturen aus Italien“, gibt sie einen Einblick in die große Bandbreite.

Derzeit präsentiert das Kunst-Team die gerahmten Plakate früherer Veranstaltungen an den Wänden in den Räumen der Burg. Mertens ließ sich durch die Räume führen und war beeindruckt von den durchaus unterschiedlichen Akzenten der Veranstaltungen. „Wir haben ein gemeinsames Ziel – die Kunst in Lüdinghausen an den Mann und an die Frau zu bringen“, formuliert es Hesse-Böcker. Mertens ist überzeugt, dass dem Kunst-Team dieses Ziel gelingt. Nun hoffe er, dass sich die Infektionslage bessert, damit kulturelle Veranstaltungen endlich wieder möglich sind. „Jede Stadt hat ihre besonderen Facetten“, so Mertens. „Wir können stolz auf unsere Burg Lüdinghausen und das kulturelle Leben hier sein.“

Das Kunst-Team des KAKTuS hofft darauf, dass die „BurgArt“ wie geplant vom 30. Oktober bis zum 1. November stattfinden kann. Auf der Kunstmesse für Künstler aus Lüdinghausen und der Region soll die gesamte Burg bespielt werden, heißt es abschließend.

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