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Leistungssporthalle

Das Kind braucht einen Namen

Lüdinghausen

Die Leistungssporthalle braucht einen prägnanten Namen. Politik und Verwaltung hatten dafür einen Namenswettbewerb ausgeschrieben. 208 Ideen gingen dafür ein – darunter auch Skurriles wie etwa „Ball-Hall-A“.

-wer-

Über den Namen für die Leistungssporthalle berät am Donnerstag der Gesellschaftsausschuss. Foto: Peter Werth

Noch heißt das ganze Stahlkon­strukt etwas sperrig „Sporthalle für Schul-, Vereins- und Leistungssport“. Das soll sich ändern. Im Juni hatte die Politik einen Wettbewerb zur Namensfindung auf den Weg gebracht. Inzwischen sind 208 Vorschläge im Rathaus eingegangen. Eine Findungskommission hat drei Vorschläge herausgefiltert, die am Donnerstag (18. November) in der Sitzung des Ausschusses für Gesellschaft, Ordnungswesen und Sport beraten werden sollen. Die Entscheidung fällt letztlich am 16. Dezember der Rat. Die drei favorisierten Namen sind: Drei-Burgen-Arena, Lüdinghausen-Arena und Jan­acker-Halle.

Insgesamt spielte bei den Ideen der Namenszusatz „Burgen“ eine große Rolle. Andere sahen weniger eine „Arena“ als dann doch eher ein „Sport-Halle“. Es gab auch die Kombination „Burgsporthalle“. Eigennamen wurden ebenfalls genannt: „Josef-Holtermann-Halle“ oder „Achim-Franke-Halle“. Auch der Mertens-Vorgänger wurde ins Spiel gebracht: „Richard-Borgmann-Halle“. Sogar eine „Schnaase-Oase“ war im Rennen. Selbst die scheidende Bundeskanzlerin wollte ein Einsender verewigt wissen. Eher musisch als sportlich veranlagt ist der Vorschlag „Steverphilharmonie“ – aber vielleicht wollte der Namensgeber damit auch nur auf die Kostenexplosion verwiesen werden.

Aber auch skurrile Ideen wurden eingereicht. „Ball-Hall-A“, „Halle-Lü-Ja“ oder in Anlehnung an den Architekten „Meierei“.

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