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„Herbert Knebel‘s Affentheater“ dreht in Sekundarschul-Aula mächtig auf

„Der Trainer“ ist der heimliche Star

Lüdinghausen

„Außer Rand und Band“ lautet der Titel des neuen Programms von „Herbert Knebel´s Affentheater“, das die Combo am Donnerstagabend in der Aula der Sekundarschule vor 380 Zuschauerinnen und Zuschauern präsentierte. Und die waren restlos begeistert.

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„Herbert Knebel‘s Affentheater“ Foto: v

Er steht zwar nicht im Mittelpunkt. Aber er ist der heimliche Star, der nicht verschwiegen werden darf: „Der Trainer“. Wenn „Herbert Knebel´s Affentheater“ auftritt, steht ohne Zweifel der Namensgeber im Mittelpunkt. Kein Wunder, seine Soloauftritte sind auch nach den vielen Jahren auf der Bühne immer noch eine Wucht. Doch „Der Trainer“ steht sinnbildlich dafür, dass ein Gastspiel des Quartetts keine „One-Man-Show“ ist. „Der Trainer“ steht neben Ernst Pichl, Ozzy Ostermann und natürlich Herbert Knebel auf der Bühne und ist der heimliche Star. Denn seine meist naiven Einwürfe, seine gleichzeitig zurückhaltende und präsente Art auf der Bühne und am Schlagzeug machen ihn ohne Zweifel zu einer Kultfigur. Das war auch beim Gastspiel von „Herbert Knebel´s Affentheater“ am Donnerstag in der ausverkauften Aula der Sekundarschule der Fall, zu dem die „Freunde der Kleinkunst“ (FKK) geladen hatten.

Und auch wenn „Der Trainer“ für viele Besucherinnen und Besucher der heimliche Liebling ist, das Affentheater funktioniert seit 33 (!) Jahren nur im Zusammenspiel von vier exzellenten Kabarettisten und Musikern. Da sitzt jeder Satz, da passt jeder Akkord – und vor allen Dingen machen die Pointen viel Spaß, sodass alle Zuschauer die schwierigen Corona-Zeiten für zwei Stunden einmal hinter sich lassen können.

"Herbert Knebel´s Affentheater" in der Aula der Sekundarschule Foto: flv

„Außer Rand und Band“ heißt das aktuelle Bühnenprogramm, das die Vier auf die Bühne bringen – und sie zeigen, allen Alterserscheinungen, die sie selber beklagen, zum Trotz, dass sie immer noch mächtig Gas geben und das Publikum bestens unterhalten können. Und nicht nur das: Vielen Alltagssituationen ringen sie die nötige Portion Humor ab, sodass allen 380 Zuschauern vermutlich klar wurde, dass das Leben selber noch richtig Spaß machen kann.

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