1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Lüdinghausen
  6. >
  7. Rotarier unterstützen „Hilfe für Senegal“ dauerhaft

  8. >

Spende

Rotarier unterstützen „Hilfe für Senegal“ dauerhaft

Lüdinghausen

Der Rotary Club Lüdinghausen unterstützt den Verein „Hilfe für Senegal“ mit einer Spende. Und: Er will langfristig mit der Hilfsorganisation zusammenarbeiten, sagt der aktuelle Präsident Norbert Stork gen. Heinrichsbauer.

Gudula Gotzes und Albert Guntermann (r.) freuten sich über die Spende der Lüdinghauser Rotarier, die der amtierende Präsident Norbert Stork gen. Heinrichsbauer überreichte. Foto: Hilfe für Senegal

Spenden sind beim Verein „Hilfe für Senegal“ stets willkommen. Noch mehr freuten sich jetzt die Vorsitzende Gudula Gotzes und Geschäftsführer Albert Guntermann jedoch über die Ankündigung einer langfristigen Zusammenarbeit. Die Lüdinghauser Rotarier wollen die in der Steverstadt ansässige Senegal-Hilfe regelmäßig unterstützen. „Wir sind an einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit interessiert“, kündigte jetzt Norbert Stork gen. Heinrichsbauer, aktueller Präsident des Lüdinghauser Rotary-Clubs, an. Anlass dazu war ein großzügiger Auftakt: Stork überreichte den Vorstandsmitgliedern von „Hilfe für Senegal“ einen Scheck über eine vierstellige Spendensumme, heißt es in einer Pressenotiz.

In jüngster Vergangenheit zeigten sich die Lüdinghauser Rotarier mehrfach großzügig. Mit speziellen Aktionen sammelten sie Spendengelder für aktuelle Hilfsprojekte – beispielsweise während des Sternenpicknicks oder während des jüngsten Stadtfestes. Die Senegal-Spende, so erläuterte jetzt der Vorsitzende des Service-Clubs, stammt aus einem Budget, das dem Club regelmäßig für Hilfsaktionen zur Verfügung steht, heißt es weiter.

Norbert Stork gen. Heinrichsbauer

Wohin das Geld fließt, steht auch schon fest: „Hilfe für Senegal“ will damit eine „völlig desolate Grundschule“ wieder auf Vordermann bringen, wie Gotzes und Guntermann erläuterten. In dem kleinen Ort Kaba fördert „Hilfe für Senegal“ bereits seit Jahren eine Krankenstation. Die habe mittlerweile einen so guten Ruf, dass sie auf nationaler Ebene als Vorzeigeprojekt gehandelt werde, so die „Hilfe für Senegal“. Jetzt wurde an den Verein die Bitte herangetragen, die desolate Grundschule in dem kleinen Ort zu renovieren. Nach einem vorausgegangenen Besuch stand fest, dass man sich hier engagieren muss. „Zumal wir hervorragende Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung des Dorfes gemacht haben“, wie Guntermann erläuterte.

Konkret soll jetzt ein Sanitärgebäude mit zehn Toiletten gebaut werden. Aktuell stehen den 500 Kindern der Schule gerade mal drei Toiletten zur Verfügung und die befinden sich auch noch in katastrophalem Zustand, so die beiden Vorstandsmitglieder von „Hilfe für Senegal“. Nicht zuletzt dank der Rotary-Spende sei der Auftakt der Schulsanierung finanziert. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll die Renovierung fortgesetzt werden.

In absehbarer Zeit sollen sich auch Lüdinghauser Rotarier vor Ort ein Bild davon machen können, wo ihre Spendengelder geblieben sind. Das Angebot von Gudula Gotzes, einen Arbeitseinsatz im Senegal zu begleiten, nahm Norbert Stork gerne an: „Darauf werde ich zurückkommen“, sagte er, heißt es abschließend.

Startseite