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Lüdinghauser unterstützt Flutopfer

"Die Menschen sind immer noch traumatisiert"

Lüdinghausen

Ahrweiler? Da war doch was? Die Flutopfer sind weitgehend aus der Berichterstattung verschwunden. Doch sie leiden nach wie vor. „Die Leute hier wissen gar nicht, wie viel Hilfe dort noch benötigt wird“, sagt Thomas Wentzel. Er hat vor Ort eine Familie unterstützt.

Von Bettina Laerbusch

Die bräunlichen Markierungen in Höhe der Haustür links zeigen, wie hoch das dreckige Wasser stand. Foto: privat

„Die Menschen dort sind immer noch traumatisiert. Viele, nicht alle, sind einfach überfordert – auch mental“, sagt Thomas Wentzel. Der Lüdinghauser hat gerade in Ahrweiler geholfen. Dass die Menschen, die vor nicht einmal drei Monaten Opfer einer bis dahin in Deutschland nicht für möglich gehaltenen Flut geworden sind, aus der öffentlichen Berichterstattung nahezu verschwunden sind, kann Thomas Wentzel nicht verstehen – und es tut ihm für die Betroffenen spürbar leid.

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