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Volkshochschulausschuss zieht Bilanz

Digitalangebot wird forciert

Lüdinghausen

Auch die Aktivitäten des Volkshochschulkreises sind durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt worden. In der Folge sollen die digitalen Angebote forciert werden, erklärte VHS-Leiterin Andrea Bauhus im VHS-Ausschuss.

Von Peter Werth

VHS-Leiterin Andrea Bauhus Foto: Vennemann & Bohr

Man habe vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vorsichtig geplant für das Jahr 2022, sagt Andrea Bauhus. „Und die jüngste Entwicklung gibt uns recht“, erklärt die Leiterin des Volkshochschulkreises Lüdinghausen, die jetzt dem VHS-Ausschuss die Planungen für das kommende Jahr präsentierte.

Insgesamt, so führte sie in dem Gremium aus, werde sich der Sachkostenanteil der fünf Kommunen Lüdinghausen, Olfen, Senden, Ascheberg und Nordkirchen auf 200 200 Euro belaufen. Den größten Part mit 70 300 Euro trägt dabei die Steverstadt.

Derzeit sei die VHS „mit 2G unterwegs“, erklärte die VHS-Leiterin, die Lockdown-Phase sei erst einmal überstanden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich durchaus, wieder von Angesicht zu Angesicht miteinander umzugehen. Andererseits habe sich die digitale Form der Kursangebote durchaus etabliert und sei angenommen worden. Das gelte insbesondere für Sprach- und Bewegungskurse. Die Digitalisierung der Angebote werde künftig weiter forciert.

Bauhus wies im WN-Gespräch zudem auf zwei erfolgreiche Impfaktionen gegen das Coronavirus im August und September hin. Dabei hätten insgesamt 93 Personen den Piks erhalten.

Eingeschränkt habe die Corona-Pandemie auch die Aktivitäten im Bereich der Integrationskurse für Menschen mit Migrationshintergrund. Betroffen habe dies nicht zuletzt die in diesem Bereich beschäftigten Dozentinnen und Dozenten. Diese hätten für ausgefallene Kursentgelte Ersatzzahlungen aus dem Sozialdienstleistungseinsatzgesetz erhalten (SodEG). Diese Summe beläuft sich in diesem Jahr auf 38 490 Euro. „Das ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss“, sagte Bauhus. „Wir waren gleich zweimal im Lockdown.“

Corona habe starke Auswirkungen auf die Integrationskurse gehabt. Daher habe die VHS „zusätzliche Maßnahmen als Kompensation eingeworben“ – etwa über den Kreis Coesfeld. Denn für viele hätten Sprachprüfungen angestanden oder stünden demnächst bevor. Für das kommende Jahr stehen Kurse mit dem Schwerpunkt Inte­gration in den Arbeitsmarkt verstärkt im Fokus.

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