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Orthopäde Frank Zurwonne geht in den Ruhestand

Ein echter Teamplayer

Lüdinghausen

Jetzt sagt er „Tschüss“: Frank Zurwonne geht nach 30 Jahren als Orthopäde in den Ruhestand. Neben seiner Praxistätigkeit war der Mediziner seit 1993 gut zwei Jahrzehnte ehrenamtlich als Mannschaftsarzt der Fußballer von Union 08 Lüdinghausen im Einsatz. Sein Fazit: „Es hat zu jeder Zeit Spaß gemacht.“

Frank Zurwonne (sitzend) geht nach drei Jahrzehnten als Orthopäde in Lüdinghausen in den Ruhestand. Neu in die Praxis, die er 25 Jahre mit Wolfgang Kowatz (r.) betrieben hat, steigt Florian Müller ein. Foto: wer

Mit dem heutigen Freitag (30. Dezember) ist Schluss. Nach 30 Jahren als Orthopäde in Lüdinghausen geht Dr. Frank Zurwonne in den Ruhestand. Die Entscheidung aufzuhören, sei „nach reiflicher Überlegung gefallen. Ich möchte das Ganze in jüngere Hände geben“, sagt der 62-Jährige mit Blick auf seinen Nachfolger Dr. Florian Müller. Dieser wird die Praxis mit Dr. Wolfgang Kowatz, 25 Jahre medizinischer Partner von Zurwonne, betreiben. „Es ist genau der richtige Zeitpunkt zu gehen“, ist Zurwonne überzeugt. Er verlasse die Berufswelt „mit guten Gefühlen“.

Am 4. Januar 1993 hatte er seine orthopädische Praxis in der Steverstadt eröffnet. Er habe sich immer vorstellen können, in seine Geburtsstadt zurückzukehren. Letztlich sei alles einem glücklichen Umstand zu verdanken gewesen: Nach seinem Studium in Münster war Zurwonnes erste Station das St.-Marien-Hospital in Lüdinghausen. Dort war er ein Jahr in der Chirurgie tätig. Die vierjährige Facharztausbildung zum Orthopäden absolvierte er an einem Krankenhaus in Gütersloh.

Frank Zurwonne

Neben seiner Praxistätigkeit war der Mediziner seit 1993 gut 20 Jahre ehrenamtlich als Mannschaftsarzt der Fußballer von Union 08 Lüdinghausen im Einsatz. Für die hatte er einst selbst gekickt.

Den Umgang mit seinen Patienten habe er stets als sehr vertrauensvoll betrachtet, sagt Zurwonne rückblickend. Da sei es in den Gesprächen eben nicht nur ums Medizinische gegangen, sondern durchaus auch um private Dinge.

Er habe immer versucht, eine persönliche Atmosphäre zu schaffen. Besondere Freude habe ihm das Arbeiten im großen Praxisteam gemacht. Sein Fazit: „Es hat zu jeder Zeit Spaß gemacht.“ Im Ruhestand stehe künftig die Familie im Fokus – dazu zählen inzwischen drei Enkelkinder.

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